Gran Canaria's Städte & Dörfer von A bis Z

sowie interessante Besichtigungsorte

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Einkaufen und Märkte

Agaete
Agaete liegt in einem fruchtbaren Tal mit subtropischem Klima im Nordosten Gran Canarias, oberhalb des Hafens. Agaete hat ca. 4.500 Einwohner und ist einer der attraktivsten Orte der Insel.
Das kleine Städtchen mit seinen schmalen, verträumten Gassen, den kleinen weißen Häusern und hinter Mauern gelegenen Gärten schmiegt sich an die Hänge im "Barranco de Agaete".
Die weissgetünchten Häuser und Terrassen sind charakteristisch für Agaete. Es ist das abgeschiedenste und schönste Tal der gesamten Insel und wegens seines Wasserreichtums auch das fruchtbarste. Ein Meer aus wogenden Blüten und Pflanzen, die durch ihren betörenden Duft berauschen, zieht sich bis "Los Berrazales", wo es auch ein gepflegtes Hotel und eine Mineralquelle gibt.
Woher der Name genau stammt ist ungewiss. Wahrscheinlich ist er damit zu erklären, dass hier früher ein kleiner See, spanisch "laguete", existierte, von dem Agaete abgeleitet worden sein könnte.
Im Herzen der Stadt steht die "Iglesia de la Concepción", eine Pfarrkirche, mit dem kostbaren flämischen Dreifllügelaltar "Nuestra Senora de las Nieves".
Die kanarischen Dichter "Alonso Tejada" und "Tomás Morales" hat diese fruchtbare Tal zu dichterischem Schaffen inspiriert.
Nicht weit entfernt ist der "Puerto de Las Nieves" mit seinem aus der Bucht emporragendem Fels.
Hier wachsen auf Plantagen Papayas, Avocados, Tomaten, Orangen, Mais, Kaffee und Bananen sowie Pflanzen, die es sonst nirgends auf der Insel gibt. Sie säumen den Ausgang einer beeindruckenden Schlucht, wo man auf zahlreiche archäologische Überreste von Begräbnisstätten der alten kanarischen "Guanche-Kultur" stösst.
Nach ungefähr 7 Kilometern erreicht man das schon erwähnte  "Baleneario de los Berrazales" mit seinen eisenhaltigen Mineralquellen und dem reizenden Hotel "Princesa Guayarmina". Das Familienhotel versorgt sich selbst mit Produkten aus eigenem bioligischen Anbau.
Halb zum Westen gehört der fruchtbare Eingang des Tales "Barranco de Agaete"mit seiner imposanten, unnahbaren Schönheit.
Die regenreiche Nordseite dagegen ist schon etwas anmutiger und tief zerklüftet, dafür aber nicht so atemberaubend einsam.

Agüímes
Durch zunehmend trockenes Land kommen Sie über Ingenío nach Agüímes. Das Städtchen liegt in 260 Metern Höhe auf einem Hang und sieht mit seinen kleinen weißen Häusern aus wie gemalt. Die orientalisch anmutende Kuppel der Kirche "San Sebastian" erinnert daran, dass die Stadt einst ein alter feudaler Bischhofssitz war. Heute werden dort Tomaten und Kakteen angebaut.

Altavista
Eine unvergleichbare Fernsicht haben Sie von dem 1376 Meter hoch gelegenen Altavista, welches auf einem Bergrücken liegt.

Arguineguín
Das Fischerdorf ist schon wegen seiner Fischrestaurants einen Besuch wert. An dem kleinen Hafen wird der frische Fang aus dem Meer an die Händler versteigert.
Arguineguin hat einen feinen Sandstrand. In der kleinen Bucht von Patalavaca gibt es eine ganze Reihe Hotels, die vor der Kulisse der Felsen liegen. Auch ein Nobelhotel, wie das "Steigenberger La Canaria" ist hier zu finden mit phantastischen Pool- und Gartenanlagen.
Selbst durch sein Wahrzeichen, die Insel-Zementfabrik sowie seinem felsigen und schluchtenreichen Hinterland, verliert Arguineguin nichts von seinem Reiz.
In der landschaftlich interessanten Umgebung haben sich viele Aussteiger in alte verlassene Häuser angesiedelt. Dienstags herrscht dichtes Gedränge in dem kleinen Dorf, da auf dem großen Markt neben Agrarerzeugnissen auch Textilien, Lederwaren und vieles mehr angeboten wird.

Arinaga
In den 60er Jahren lebten hier nur Fischer und Landarbeiter mit ihren kinderreichen Familien. Es gab nur wenig Häuser und diese waren klein und primitiv.
Natürlich hat sich auch in Arinaga durch den Tourisumus einiges verändert. Heute gibte es eine attraktive Strandpromenade und zahlreiche Fischrestaurants. Allerdings werden der lange Kiesel- sowie der kleine Sandstrand hauptsächlich von Einheimischen besucht, da nach Arinaga kaum Touristen kommen.
Das Wasser vor der Küste Arinagas gilt als besonders salzhaltig und ist eines der beliebtesten Tauchgebiete der Inseln. Beim Tauchen bietet sich ein wundervoller Einblick in die Flora der Unterwasserwelt.
Unmittelbar nach dem Ortsausgang - am ersten Verkehsrondell - passiert man das Barrancobett und erreicht nach nur wenigen Metern Fahrt die Salinen. Ein kleiner Sandweg führt in Richtung Küste. Die Anlage ist schon recht alt, trotz allem sind aber immer noch einige der Becken geflutet (ob sie allerdings heute noch der Salzgewinnung dienen, weiß man nicht).

Artenara
Am Fuss der Steilhänge der Tejedaschlucht, im Innern der Insel, befindet sich das kleine Dorf Artenara. Mit über 1.250 Metern ist Artenara die höchstgelegene Gemeinde Gran Canarias. Der grösste Teil der Bewohner dieses malerischen Dorfes lebt in Höhlenwohnungen, die in das Vulkangstein gehauen wurden. Die weißgekalkten Höhlenhäuschen sind von blühenden Gärten umgeben und durch schmale Gässchen miteinander verbunden. Bei den Höhlenwohnungen handelt es sich aber in keiner Weise um armselige Behausungen; ganz im Gegenteil, ihre Anlage ist perfekt und ihre Innenausstattung unterscheidet sich überhaupt nicht von herkömmlichen Wohnungen.
Die einzige Ausnahme bilden die Bewohner, die in den Häusern wohnen, die um die Kirche herum gebaut wurden.
Das Bergdorf hat zwei interessante Kirchen. Einmal die Dorfkirche "San Matias" mit poppig bunten Wandbildern und zum zweiten die bekannte Höhlenkirche der "Virgin de la Cuevitá", der Höhlenjungfrau.
Die Leute auf Artenara sind arm und leben hauptsächlich vom Kartoffel- und Getreideanbau oder als Waldarbeiter.
Im Westen von Artenara, nicht weit entfernt, liegt einer der wichtigsten Pinienwälder der Insel, der "El Pinar de Tamadaba". Vom Aussichtspunkt "Mirador de los Pinos" hat man einen schönen Blick über die Kraterlandschaft und die "Caldera de los Pinos de Galdar".
Ist man auf dem Dorfplatz hat man ebenfalls einen schöne Aussicht auf das zentrale Bergland sowie den "Roque Bentaiga" und dem "Roque Nublo".

Arucas
Der drittgrößte Ort Gran Canarias ist Arucas, 18 Kilometer von Las Palmas entfernt, an einer beeindruckenden Steilküste mit kleinen Buchten, die zum Malen einladen.
In erster Linie werden dort Bananen angebaut. Kilometerweit dehnen sich die Plantagen aus und man sieht das Blau des Atlantiks.
Arucas wurde im Jahr1526 gegründet, als der Gouverneur "Pedro Cerón" die "Ermita de San Pedro" errichten liess, die den alten Kern der Stadt bilden sollte.
Es ist eine gepflegte Stadt mit wunderschönen Gartenanlagen. Hervorstechend ist dabei vor allem der "Parque Municipal". Er gehörte einst der Familie "Gourié", die für die landwirtschaftliche Entwicklung der Region eine entscheidende Rolle spielte.
Im Bananenanbaugebiet von Arucas, im grünen Norden, liegt ein romantisches Landhotel, die "Hacienda del Buen Suceso", einst Landsitz des alten Inseladels. Das 200 Jahre alte Anwesen der Marequesa de Arcuas wurde umgebaut und besitzt 18 Zimmer und ein Restaurant, in das sogar die steinernen Viehtränken einbezogen wurden.
Beeindruckend ist auch die dunkle Kathedrale "San Juan Bautista", die zu Beginn dieses Jahrhunders in Handarbeit aus Lava gefertigt wurde.
Auch heute zeugt noch eine ganze Anzahl gut erhaltener Patrizierhäuser im Kolonialstil für den einstigen Wohlstand des Ortes der durch den Bananenanbau vergangener Jahrzehnte erworben wurde. Arucas liegt am Fuss eines 512 m hohen Vulkankegels, wo sich "Doramas", der Held der Gunachen, den spanischen Eobererern entgegenstellte.
Auf seinem Gipfel wurde ein Aussichtspunkt und ein Garten mit typischen einheimischen Pflanzen angelegt. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick über das Tal von Arucas und kann auch einen grossen Teil der Nordküste überblicken. In der Nähe befindet sich der Vulkan "Montana de Arucas".

Die Destille von Arucas gehört zur Geschichte der Stadt

Seit der Gründung der Stadt, durch die Spanier, die diese auf den Ruinen der von ihnen vorher zerstörten prähispanischen Siedlung "Arehuc", durchlebte sie ein ständiges Auf und Ab in der Wirtschaft. Erst lebten die Canarios vom Zucker, dann von der Koschenille-Laus, deren Larven sich vom Saft der Feigenkateen ernährt, und aus deren Blut man das Purpur-Färbemittel gewann.
Die Landwirtschaft war der wesentliche Wirtschaftszweig in den vergangenen Epochen. Im 16. Jh. wurde Zuckerrohr angebaut. Im 17. und 18. Jh. Kartoffeln, Mais, Getreide, Wein und Hülsenfrüchte. Dann - im 19. Jh. - wurde erneut mit den Zuckerrohranpflanzungen begonnen. Dazu kam noch der Anbau von Bananenplantagen, die bis zu den Ufern des Ozeans reichten. Auch heute noch ist die Gemeinde von Bananenplantagen umgeben, allerdings sind die Anbauflächen kleiner geworden. Von den ehemaligen Pflanzungen wurden viele zu Ödland. Heute zählt zu dem Wirtschaftszweig von Arucas die Landwirtschaft, der Blumenanbau, der Handel sowie diverse Dienstleistungen.
Der auschlaggebende Arbeitgeber ist heute die Rumfabrik der Stadt. Am 9. August 1884 wurde die "Destilerías Arehucas S.A." unter dem Namen "Fábrica Azucarera y Destilenas de San Pedro" gegründet. Die Brennerei bekam schon nach wenigen Jahren für ihre Produkte eine Reihe von Prämierungen. So avancierte sie zum königlichen Hoflieferanten.
Am Vormittag - von Montag bis Freitag - kann man die Fabrik besichtigen. Ein Besuch ist für Sie sicher ein interessantes Ereignis. Selbst Prominente besichtigten schon die Brennerei. Neben dem spanischen König Juan Carlos auch diverse bekannte Künstler. Desweiteren waren auch der verstorbene Bundeskanzler Willi Brandt sowie der ehemalige Bundespräsident Walter Scheel zu Gast. In der Fabrik gibt es eine Probierstube, wo der Besucher die Produkte kosten kann, denn es gibt feine Unterschiede, Rum ist nicht gleich Rum.
In Arucas werden jährlich 3,5 Millionen Liter Rum gebrannt. Somit zählt Ron Arucas heute mit zu den größten Rumproduzenten Europas. Für die Produktion benötigt die Fabrik 2 Millionen Zuckerrohr. 300.000 Kilogramm stammen von der Insel, der Rest des Rohrs muss importiert werden. Beim Besuch der Brennerei kann man 6.000 - aus amerikanischer Eiche - gefertigte Fässer bestaunen. In diesen Fässern reift der Rum. Pro Stunde füllt die Anlage 12.000 Flaschen.

Auf dem Fabrikgelände befindet sich die sehenswerte kleine "Ermita de San Pedro". Sie zeigt die typische Architektur aus dem 18. Jahrhundert. Das kleine Kirchlein wurde im Jahr 1975 liebevoll restauriert und ist ein wahrens Glanzstück.

Atalaya
Atalaya ist als romantisches Höhlendorf bekannt, da einige Häuser - noch nach altem Brauch - wie Höhlen in den Fels gebaut wurden. Im ersten Moment wirkt der Ort aber wenig ansehnlich, wie viele Orte im Norden der Insel. Allerdings verbirgt sich hinter den Kastenhäusern ein hübsches, blumengeschmücktes Dörfchen und oberhalb der Schlucht von "Las Goteras" ziehen sich enge Fußwege, Treppchen und Gassen entlang. Bekannt ist La Atalaya auch wegen seiner typischen Töpfereien. Hier wird noch ohne Drehscheibe - nach alter Tradition der Guanchen - gearbeitet. Zwar stellt man mittlerweile immer mehr in Serie her, um den Souvenirbedürfnissen der Touristen nachzukommen, aber manch schönes Stück läßt sich in der "Alfareria" (Töpferei) noch immer finden.

Ayacata
In Obst- und Gemüsegärten eingebettet liegt Ayacata. Wenn die Mandelbäume blühen, verleitet die Umgebung mit ihrem rosafarbenen Blütenmeer zum Träumen.
Vor einer paradiesischen Kulisse findet man Freiluftkneipen, in denen man einheimische Spezialitäten genießen kann.

Ayagaures
Attraktionen hat das hübsche kleine Dorf nicht zu bieten, aber wer die einsame Bergwelt liebt und sich für den Reichtum der endemischen (heimischen) Pflanzen - die schon auf dem Weg nach Ayagaures zu finden sind sowie im Umfeld des Ortes selbst - erfreuen kann, dem wird diese Reise sehr viel Freude bereiten.
Auf dem Weg in das Dorf umgibt Sie hier die wunderbare Ruhe der einsamen Landschaft, die nur durch Vogelgezwitscher durchbrochen wird.
Unmittelbar am Ortseingang sind zwei der ältesten Gebäude dieses Weilers zu bewundern. In einem Linksknick direkt zur Staumauer vor dem See werden Sie immer einen Parkplatz finden, um den Ort zu Fuß zu erkunden. Hier zweigt auch ein kleiner Feldweg ab, wo Sie entlang der an Ayagaures grenzenden Ufer spazieren gehen können. Auch hier gibt es noch so manches historische Mauerwerk, das von der damaligen Lebensart der Ureinwohner zeugt. Die verfallenen Gebäude stammen aus einer Epoche, in der es noch keine befestigten Straßen gab. Die Welt außerhalb von Ayagaures erreichte man nur auf unbefestigten Pfaden.
Was die Bewohner für den täglichen Gebrauch benötigen und nicht auf den eigenen Feldern wächst, wird in einem kleinen Gemischtwarenladen gekauft. Zerstreuung vom Alltagsleben bietet eine kleine Bar.
Desweiteren gibt es noch die "Del Toscón" Bar. Sie grenzt am Kirchplatz und hat gerade die Größe eines mittleren Wohnzimmers. Allerdings läßt der Lärm kaum eine Unterhaltung zu. Kehren Sie an einem Sonntag ein, haben die Herren durch ihren Whisky-Genuss schon recht glänzende Augen. In der Bar werden vier Tapa-Gerichte und andere Leckereien angeboten und das alles zu vernünftigen Preisen. Wenn Sie gerne unter den Einheimischen sein sind, sollten Sie auf jeden Fall die Bar besuchen, denn hier befinden Sie sich noch unter Canarios. Wie fast in jeder Bar, gehört auch hier der eingeschaltetete Fernseher mit seinen flimmernden Bildern - Gott sei Dank ohne Ton - zur Einrichtung.
Am östlichen Ortsausgang von Ayagaures kommen Sie wieder zurück in den Süden.

Barranco de Arguineguin (Ausflugspunkt)
Vom "Barranco de Arguineguin" kommt man direkt in das Zentrum der Insel. Die Einheimischen nutzen am Wochenden oft die Gelegenheit, sich hier vom Alltag ein wenig auszuruhen. Da die Strecke fast die ganze Tour über asphaltiert ist, hat sie für Jeep-Fahrer an Interesse verloren. Es gibt zwischendurch nur wenige Kilometer sogenannter Piste, die man bei vorsichtiger Fahrweise und guten Witterungsbedingungen in einem normalen PKW zurücklegen kann. Doch ein Tipp! Planen Sie genügend Zeit ein. Schon allein für die nur 50 km lang Strecke von Arguineguin bis nach Ayacata benötigt man ohne längere Stopps schon 2 Stunden - eingeschlossen natürlich ein Abstecher zum "Embalse de Soria".
Auf zunächst gut ausgebauter Strasse fährt man am östlichen Ortsrand des Fischer- und Ferienortes in den "Barranco" hinein. Das Tal im unteren, trockenen Bereich ist nicht bewohnt. Je höher man jedoch kommt, reihen sich sogenannte Streusiedlungen aneinander. Unter anderem werden hier Zitrusfrüchte, Papayas oder Wein angebaut. Man lebt hier von der Landwirtschaft.
Um in die Serpentinen zu gelangen, fährt man hinter der Häuseransammlung von Cerado Espino. Dort wird die Strasse dann schmaler und schon bald ist man am Ende des Barrancos und sieht die kurvige und steile Strassenführung.
Ungefähr 8 km hinter den "Cerado de Espinos" hat man die Wahl - entweder man hält sich rechts und gelangt nach ca. 2 km an den malerisch gelegenen Stausee "Embalse de Soria". Im Jahr 1971 wurde der Bau der Staumauer beendigt. Richtig voll war der Stausee seitdem jedoch noch nie. Einige Aussteiger wohnen in den damals geräumten Gehöften und Häusern. Für Wanderungen ist dieses Gebiet besonders geeignet. Entscheidet man sich gegen den Abstecher zum Stausee, führt eine Piste am Nordrand des Sees entlang.
Möchte man die Fahrt zum "Embalse de Cueva de las Ninas" fortsetzen, fährt man am besten wieder auf der gleichen Strasse zurück und biegt nach cirka 2 km rechts in Richtung Norden ab. Unter Zeitdruck sollten Sie allerdings nicht stehen, denn da der Weg nicht allzugut ist, braucht man für die nächsten 10 km schon ein wenig mehr Zeit. Der Blick, den man jetzt bekommt, entschädigt für all die Mühen. Umgeben von Kiefern sieht man mitten drin das blaue Wasser des Stausees. Picknickplätze laden zum verweilen und ausspannen an.
Au dem Rückweg wird die Piste bald wieder besser befahrbar und später sogar asphaltiert. Somit kann man die Weiterfahrt nach Ayacata genießen.

Cenobio de Valerón (Ausflugspunkt)
Schon zu prähistorischer Zeit gruben die "Guanchen" in den Tuffstein der "Cuesta de Silva" (in der Nähe von Guía) zahlreiche Höhlen. Diese teilweise übereinanderliegenden Höhlen sind durch Gänge miteinander verbunden. Die Verankerungen für die Türrahmen sowie die Treppenstufen sind noch heute deutlich erkennbar. Früher haben sie wahrscheinlich der Lagerung von Getreide gedient. Laut Überlieferung haben sich die "harimaguadaz", die jungen Mädchen der Guanchen, dorthin zurückgezogen, um sich auf die ihre Hochzeit vorzubereiten. Angeblich haben sie eine besondere Diät geahlten, um zuzunehmen. Die kräftige Statur und stattliche Erscheinung war Garant dafür, zahlreiche und gesunde Nachkommen zu gebären. Allerdings erlaubt die Sage auch andere Deutungen: Ausgewählte Ehrenjungfern der Guanchen lebten abgeschieden von den anderen Dorfbewohnern als Priesterinnen und Bewacherinnen der Getreidevorräte in den Höhlen.

Cruz de Tejada (Ausflugspunkt)
Der Berg "Cruz de Tejada" erhebt sich in der Mitte Gran Canarias. Er ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderer. Hier wurde ein "Parador Nacional de Turismo" erbaut. Am Eingang des "Paradors" befindet sich ein grosses grünes Kreuz, dem er seinen Namen verdankt. Von hier aus hat man einen wundervollen Blick auf die eindrucksvolle Vulkanlandschaft, auf die von Tälerzerschnittenen Basaltwelt des Tjefa-Massiv dieses Teils der Insel. "Miguel de Unamuno" bezeichnete sie einst als "Sturm, der zu Stein geworden sei". Diesen Eindruck gewinnt man tatsächlich, sieht man sich die Felsen und erodierten Lavamassen an, die ein schroffes Gebilde aus Stein entstehen liessen. Von dem Rastplatz aus hat man eine wunderschöne Sicht auf den von Nebelschwaden verschleierten"Roque Nublo" (1.817 m), der von den Ureinwohnern als Heiligtum verehrt wurde. Bemerkenswert sind auch die Felsen "Bentaiga" und "El Fraile". Auch den "Pico de las Nieves" (1.949 m) kann man von dort aus sehen. Manchmal bekommt man sogar den "Pico de Teide" auf der Nachbarinsel Teneriffa zu sehen. Ein Höhenweg führt in das Dorf Tejeda, mit seinen Gemüsegärten und Mandelbäumen. Auf dem großen Parkplatz weist ein Schild zu dem neuen Museum. Hier sollten Sie parken und dann weiter auf der Landstraße in Richtung Pinos de Gáldar laufen. Etwa nach 100 Meter erreichen Sie den Eingang des "Museo Taxidérmico y Etnológico".
In diesem Haus arbeitet Senor Gil, der ausgebildeter Tierpräparator mit staatlicher Genehmigung ist. Übrigens der einzige der Insel.
Er hat mit seiner Arbeit für die "Unsterblichkeit" vieler Tiere gesorgt. Einheimische Vogelarten, aber auch Gattungen aus Afrika und Südamerika kann man in ihrer ganzen farbenfrohen Pracht bestaunen. Außer Vögel gibt es hier auch Schlangen, Echsen und im besondern Fische. Stets erweitert sich seine Sammlung, immer will er etwas "Neues" zeigen.
Das Museum ist von Montag bis Sonntag in der Zeit von 10.30 Uhr und 17.00 Uhr geöffnet.
Wer sich für die Artenvielfalt der Tierwelt interessiert ist hier auf jeden Fall richtig.
Am Rand der "Caldera von Tejeda" gelangt man in das Höhlendorf Artenara.
Zweieinhalb Stunden dauert die Tour in etwa. Krönender Abschluß der Wanderung ist ein Besuch des Höhlenlokals "La Silla".

Cueva del Rey (Ausflugpunkt)
Beim Weiler "El Roque" finden Sie die einst bedeutende Höhle "Cueva del Rey". Folgen Sie dem schmalen Strässchen, erreichen Sie das Bergnest "El Chorrillo". Die Straße endet vor den ersten Häusern. Ein wirklich vergessener Winkel, dieses Örtchen.

El Roque - siehe San Roque

Faro (Warzeichen von Maspalomas)
Der Leuchtturm, der Faro, ist das Wahrzeichen von Maspalomas.
Mit einer Höhe von 56 Metern bis zur Signalanlage überragt er die Playa de Maspalomas. Sein Licht begrüßt die Schiffe, die den Hafen von Las Palmas ansteuern und meisten aus Südamerika oder Südafrika kommen.
Die Beleuchtung an der südlichen Inselzone diente den Dampfschifffartslinien, den afrikanischen wie auch den ozeanischen. Sie war aber auch Wegweiser für die zwischen den Kanarischen Inseln und der afrikansichen Küste verkehrenden Schiffen.
Von Faro aus, zieht sich der Strand bis nach Playa del Inglés über eine Länge von 6 Kilometern und einer Breite von 600 Metern.

Fataga
Fataga, das tiefe Tal der tausend Palmen ist ein unvergeßliches Erlebnis. Zwischen den braunrötlichen schroffen Felsen verläuft eine schmale Spur von Grün. Die Wüstenlandschaft wird noch durch die Kamele, die auf Touristen warten, vestärkt. Der Weg führt hinauf an den Talwänden, bis man nach dem letzten Paß wieder den Süden, d.h. Playa del Inglés und Maspalomas sieht.

Firgas
Im Inselnorden liegt das ruhige Städtchen Firgas, etwa 25 km von der Hauptstadt Las Palmas entfernt, umgeben von einer üppigen und grünen Natur. Firgas ist der Hauptort eines Bezirks von rund 5.700 Einwohnern.
Firgas wird auch als die Wasserstadt bezeichnet. Sie ist nicht nur wegen ihres Wassers bekannt, sondern zeigt ihre Keramikkunst z.B. in einer in breiten Stufen angelegten Straße, die im Mittelteil von Wasser überflutet und im rechten Gehbereich mit Keramikbänken verziert ist. Den "Paseo de Gran Canaria" zieren mehr als zwanzig dieser hübschen Bänke. Die dominierenden Farben dieser Kunstwerke sind gelb und blau. Die Kachelbänke ziehen sich bis zur Quelle des Wassers hinauf.
Hier klicken: Firgas-Wasser

Gáldar
Die 22.000 Einowohner zählende Stadt liegt im äußersten Nrdwesten der Insel am Fusse des Vulkankegels "Ajódar" und im Schatten des spitzen Aschekegels des "Pico de Gáldar".
28 Kilometer von Las Palmas entfernt. Während der Fahrt dorthin fällt der Blick immer wieder auf den erloschenen Vulkan, das "Bollwerk" dieser Stadt. Mit seinen 400 Metern überragt der vegetationslose Vulkan die Ebene, an deren Südflanke sich dicht an dicht die Häuser der Stadt aneinander reihen.
Gáldar
lebt hauptsächlich vom Bananenanbau. Aus diesem Grund hat die nördliche Strasse auch den Namen "Bananenstraße" erhalten. Früher reichten die Bananenplantagen bis nach Las Palmas.
Gáldar ist ein kleines, verträumtes Städtchen. Wenn Sie hier übernachten möchten, bringen Sie die Einwohner ein wenig in Bedrängnis, da die Stadt nicht auf Fremdenverkehr eingestellt ist. Normalerweise kommen Touristen mit dem Bus oder Auto von Las Palmas herüber, einige steigen aus und nach einer Stunde fahren sie für gewöhnlich weiter.
Die Stadt
war in prähistorischer Zeit eines der bedeutensten Zentren der Kultur der Guanchen und die Residenz des großen Guanarteme, "Tensor Semidán", einer der Herrscher der in zwei Königreiche aufgeteilten Insel.
1984 - nach der mythischen Schlacht von Arucas - fiel der tapfere König von Telde, der "Doramas" - noch heute von den Einheimischen verehrt - dem Schwert seines Gegners zum Opfer und geriet - wie die Edelleute seines Hofes - in spanische Gefangenschaft. Das war ein Ereignis, welches den Mut zum Kampf der Widerständler erheblich schwächte. Hier endete die spanische Eroberung Gran Canarias (1483) mit der Unterwerfung des Guanarteme "Tenesor Semidán" und seiner Bekehrung zum Christentum, wonach er getauft wurde und den Namen "Fernando de Guanarteme" erhielt.
Die Stadt wurde nach der Eroberung von den Conquistas errichtet und ab sofort "Real Ciudad de Santiago de los Caballeros de Gáldar" genannt. Die aus dem 18. Jh. im Barockstil stammende Kirche wurde an der Stelle erbaut, wo früher der alte Palast des Guanartemes stand. Von außen wirkt sie recht schlicht mit ihren zwei Glockentürmen, aber im Inneren kann man schöne Statuen, die aus Taufstein oder grüner Keramik hergestellt wurden von "José Luján Pérez", kanarischer Bildhauer, der Ende des 15. Jh.
aus Andalusien auf die Insel kam, bewundern. Außerdem gibt es in der Kapelle die Pracht der dreischiffigen Basilika mit ihren Wandnischenkapellen, den prachtvollen Heiligenskulpturen, den Malereien im Gewölbe sowie den farbigen Bleiglasfenstern zu besichtigen. Der Hauptaltar - aus hellem Stein, in der Form eines Pavillons - trägt als Aufsatz ein Kruzifix.Vor dem Seitenaltar steht der "Santagio", der Schutzpatron der Stadt auf seinem Pferd. Große Leuchter aus Silber stehen rechts und links neben dem aus Silber mit feinen Verzierungen angefertigten Altartisch. Der Überlieferung nach soll in diesem kleinen Gotteshaus - in dem sich das "Pila Verde" - ein grün glasiertes Keramiktaufbecken befindet - die ersten Ureinwohner ihre Taufe empfangen haben. Diesen Schatz finden Sie gleich hinter einer Verkleidung, rechts hinter dem Eingang. Die Gemeinde besitzt auch eine Orgel. Dieses Instrument ist nur selten in kanarischen Kirchen zu finden.
Neben der Pfarrkirche - im Innenhof des Rathauses - steht ein 1718 gepflanzter Drachenbaum, der als ältester der Insel gilt. Er überragt das Dach des Rathauses.
Zum Verweilen lädt die Plaza vor der Kirche ein. Hier wird durch die hohen Lorbeerbäume Schatten gespendet und aus einem alten steinernen Brunnen plätschert Wasser.
Das "Ayuntamiento", das Rathaus, befindet sich im Zentrum von Gáldar, der "Plaza de Santiago". Hier gibt es auch eine Ausstellung mit Gegenständen aus der Guanchen-Kultur.
Bei "La Guancha" können die 30 Mumien besichtigt werden, die dort gefunden wurden.
In Gáldar findet man auch zahlreiche archäologische Funde aus der Zeit der Guanchen. Am südwestlichen Ortseingang befindet sich z.B. die "Cueva Pintada", eine alte Guanchen-Höhle, die aussergewöhnliche, interessante und geometrischen Zeichnungen in weiss, ocker, schwarz und grau enthält.
Ansonsten ist von der alten Pracht wenig geblieben, dafür herrscht in den engen Gassen jetzt ein buntes, geschäftiges Treiben.
Eine mehrspurige Schnellstraße führt heute durch den "Barranco de Gáldar". Die Stadt sieht man nur noch im Vorbeifahren. Aber vor noch nicht allzu langer Zeit musste der komplette Verkehr in Richtung Agaete die enge Haupverkehrsstraße, die unterhalb des eigentlichen Ortskerns liegt, benutzen.
Leider blieben so die Sehenswürdigkeiten der Stadt verborgen. Man sprach sogar von "katastrophalen" Zuständen in Sachen Straßenverkehr. Seit der Fernverkehr unten im Tal an der Stadt vorbeiführt, ist es richtig leer geworden und das Bild hat sich wieder gewandelt.

Guía (Santa María de Guía de Gran Canaria)
Guía de Gran Canaria liegt in der ausgedehnten "Vega Mayor", einem herrlichen Bananenanbaugebiet.
Sie ist die Stadt des Kunsthandwerkes und berühmt für ihre "Cuchillos Canarios", den handgearbeiteten Bananenmessern mit den feinziselierten Schaften.
Ursprünglich war der Ort ein Stadtteil Gáldars, der alten Hauptstadt der Guanchen. Damals liessen sich dort die Familien der spanischen Eroberer nieder, während in Gáldar weiterhin vor allem die Eingeborenen lebten. Aus diesem Grund die Teilung der Stadt in zwei unabhängige Gemeinwesen.
In der Nähe von Guía befinden sich zwei bescheidene Wohnhäuser. Für die Kulturgeschichte der Insel erlangten sie jedoch grosse Bedeutung. Im ersten der beiden, in "Tres Palmas", in der Nähe der Küste von Lairaga, wurde der Bildhauer "José Luján Pérez" (den wir schon einige Male erwähnten) geboren. Im zweiten, in der "Villa Melpómes" im Llanos de Parra, lebte "Camille Saint-Saens", der berühmte fanzösische Komponist. Im Stadtkern von Guía steht die Kirche "Santa María de Guía". Wenn man sie besucht, kann man einige der schönsten Statuen von "José Luján" bewundern.
Guías alte Bürgerhäuser und Adelspaläste mit liebevoll geschnitzten Portalen und wunderschönen Gärten, verwinkelten Gassen und Straßen mit ausgetretenem Kopfsteinpflaster sowie die im Jahr 1838 im neoklassizisstischen Stil erbaute Kirche geben dem Ort etwas Herrschaftliches.
In diesem Ort hat ein Käse seine Heimat. Hier wurde ihm sogar ein Denkmal gesetzt in Form der Statue einer alten Frau mit Kapuze auf dem Kopf, vor sich einen Schemel, einen Wasserkrug und eine Käseform. Warum braucht die Frau ein Kapuze, wenn sie den "queso de flor", den Blütenkäse, herstellt?
Die Kapuze wärmt den Kopf, denn die Hände müssen kalt sein, um die Masse zu bearbeiten, ansonsten würde der Käse aus Schaf- oder Kuhmilch direkt sauer. Ausgefallen ist auch die Art, wie man den Blütenkäse zum gerinnen bringt (daher hat er auch seinen Namen): Die Milch wird nicht - wie normalerweise üblich - mit tierischem Labferment versetzt, sondern mit dem Saft einer wilden Artischockenart. Die Laibe, die zwei bis drei Kilo wiegen, läßt man - je nach gewünschtem Reifegrad (tíerno, semiduro, viejo) in Höhlen liegen - was dem "Queso de Flor" zwar nicht zu Geruch, aber doch zu einem feinen, eigenwilligem Geschmack verhilft.
(Info: Santiago Gil Romero, Santa María de Guía, Calle Marqués del Muni 34, Tel. 928 - 888 18 75). Uriger Krämerladen mit sehr gutem Blütenkäse.

Ingenio
Ingenio war einmal das Zentrum der Insel bezüglich des Zuckerrohranbaus. Heute werden aber hauptsächlich Tomaten angebaut. Das Kunstmuseum im Ort ist sehr interessant. Dort wird den Frauen die Kunst der kanarischen Stricktechnik beigebracht. Im angrenzenden Geschäft kann man die fertigen Strickwaren kaufen. Die "Lomo de los Letreros", alte Felsinschriften der Ureinwohner Gran Canarias, findet man südwestlich von Ingeni

Las Palmas de Gran Canaria (Catedral de Santa Ana)
Las Palmas ist mit fast 500.000 Einwohnern die größte Stadt der Kanarischen Inseln, Hauptstadt von Gran Canaria und Provinzhauptstadt für Fuerteventura und Lanzarote. Gegründet wurde die Stadt schon im Jahr 1478. Die Architektur ist einmalig und beinhaltet Eindrücke aller Kontinente. Las Palmas ist voller Leben. Die Stadt spiegelt das südländische Temprament seiner Bewohner wieder. Hier wird noch alles gemähchlich angegangen und die uns bekannte Hektik ist den Einheimischen fremd.
Bis in die siebziger Jahre war Las Palmas im Tourismus noch sehr wichtig. Heute allerdings ist die Stadt mehr etwas für Individualisten. Die Touristenburgen haben sich in den südlichen Teil der Insel verlagert. Dort ist das Wetter wesentlich beständiger. Die Stadt ist beliebt als Badeort, was unter anderem auch mit dem fast 3 km langen Sandstrand zusammenhängt. Der "Las Canteras Strand" braucht sich vor dem in Rio de Janeiro nicht zu verstecken. Die Promenade, wo die Stadt ins Meer übergeht, ist Treffpunkt für Reisende aller Herren Länder.
A
uch das Nachtleben kommt nicht zu kurz. Hunderte von Bars, Diskos und Restaurants laden zum abendlichen Ausgehen ein.
Wenn sie mit dem Bus anreisen und an der Endstation, dem Busbahhof austeigen, können Sie - bevor Sie die Altstadt mit ihren kleinen engen Gassen und ihren alten Häusern oder das Museums-Viertel erkunden, noch im "Parque de San Telmo" ein wenig ausruhen oder der "Kapelle San Telmo" einen Besuch abstatten. Folgen Sie der "Calle Bravo Murillo" und biegen links in die "Peréz Caldos " ab. Auf diesem Weg gelangen Sie zur der Kirche , die an der Kreuzung "Calle Perdomo" / "Peréz Caldos" liegt.
Sie können auf dem Weg zur Altstadt auch bei der "Kirche San Franciso" einen Stopp einlegen. Nun geht es vorbei am "Gabinete Literario" und gelangt so in die Altstadt mit ihren zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten.
Kulturell gibt es hier einiges zu bestaunen. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist wohl die große Kathedrale "Santa Ana". 1497 begann man mit dem Bau, der sich jedoch bis 1805 hinzog. Der Platz "Santa Ana" liegt im historischen Kern von Las Palmas. Einige in Bronze gegossene Hundestatuen befinden sich vor dem Eingang. Seit 1506 sind sie auch Bestandteil des Stadtwappens. Öffentliche und sakrale Bauten befinden sich rund um den Platz wie das Bischofspalais, der Palast des Regenten, die "Casa de Cólon" (die Kathedrale) und ihr gegenüber das Rathaus. Die "Casa de Cólon" ist der Heiligen Anna geweiht. 1570 wurde der Bau unterbrochen. Erst im letzten Drittel des 18. Jh. wurde mit dem Bau wieder begonnen. Die neoklassizistische Hauptfassade wurde aus dieser Zeit abgeleitet. In drei Schiffe mit prächtigen Gewölben, die von Säulen getragen wird, ist die Kathedrale unterteilt. Außer der Eroberungsfahne gibt es noch andere prächtige und wertvolle Kunstwerke zu sehen. Früher war das Stadtviertel "Barrio de la Vegueta" der Sitz des Adels von Las Palmas. Auch heute kann man hier noch viele herrschaftliche Häuser mit Einflüssen des latainamerikanischen Kolonial-Stils sehen. Eine eindrucksvolle Sammlung zeitgenössischer Kunst bietet das Zentrum "Atlantico de Arte Moderno".
In der Mitte des Stadtkerns liegt das "Kolumbushaus", das Ende des 15. Jh. errichtet wurde. Die Wände erinnern an den Besuch von Kolumbus auf Gran Canaria, als er auf dem Weg in die neue Welt war. Der Innenhof ist im Renaissancestil erbaut worden. Dort gibt es auch ein "Kolumbus-Museum". Alte Meereskarten sowie Dokumente und Reporoduktion der Karavellen von Kolumbus in verkleinertem Maßstab sind dort ausgestellt. Das Haus ist auch der Sitz des "Museums der Schönen Künste". Hervorstechend ist die Gemäldesammlung. Man kann dort Bilder von "La Mujer Adúltera" von "Veronese" und "Nuestra Senora del Quinto Dolor" von "Divono Morales" sowie Werke zeitgenössischer kanarischer Künstler betrachten. Das "Museum Canario" lohnt sich für den, der sich über die Ureinwohner der Kanaren, die "Guanchen", informieren will.
Wie oben schon erwähnt ist auch die Altstadt mit ihrer Fussgängerzone "Triana" durchaus sehenswert und einen Bummel über den Altstadtmarkt sollte man sich nicht entgehen lassen.
In Las Palmas befindet sich auch der zweitgrösste, direkt am Atlantik gelegene Hafen der Welt (nach New York). In den Süden gelangen Sie mit der Buslinie 30 direkt nach Las Palmas. Von dort aus können Sie bequem mit einem Taxi zu den diversen Sehenswürdigkeiten gelangen.
Las Palmas ist immer einen Besuch wert und sei es nur zum Einkaufen.
Interessante Einkaufszentren gibt es reichlich. Hier nur eine kleine Auswahl: Am Ende des "Las Canteras Strandes" befindet sich das "Las Arenas Einkaufszentrum". Dort bekommt man fast alles. Ebenso im "Las Ballenas". Oder besuchen Sie das grösste Kaufhaus das "El Corte Inglés" mitten im Zentrum von Las Palmas. Im Süden, in Vecindario, befindet sich das Einkaufszentrum "Atlántico".
Die Vielfalt der epidemischen Flora, aber auch die anderer Länder können Sie nur 8 Kilometer außerhalb von Las Palmas kennenlernen. Dort liegt der
"Jardin Canario Botanico", ein wunderschöner botanischer Garten. Rund 500 Pflanzenarten gibt es dort.
Hier klicken:
"Jardín Canario Botanico".

Maspalomas und seine Dünen
Maspalomas ist das größte Touristenzentrum der Insel und wahrscheinlich der gesamten Kanaren. Es setzt sich aus den Orten Campo Internacional und Campo de Golf zusammen. Gleich 3 Avenidas münden am "Barranco Maspalomas Oasis".
Die Dünen von Maspalomas erstrecken sich über ein Gebiet von 25 Quadratkilometern und weiten sich in einem Gürtel von 3.500 Metern aus. Die "Dunas de Maspalomas" und deren Umfeld sind Naturschutzgebiet. Viele Tiere leben in und um die "Charca", den sogenannten Süßwassersee zwischen Dünen und der Hotel-Oase. Hier gibt es noch Vogelarten, die fast völlig ausgestorben sind. Süßwasserfische, die es sonst auf den gesamten Kanaren nicht gibt sowie seltene Pflanzen. Dies alles gilt es zu schützen, was auch die Behörden der Insel so sehen.
Das Naturschutzgebiet der Dünen muss als Einheit betrachtet werden. Einmal den 8 Kilometer langen Dünenbereich, die Charca, den Süßwassersee, sowie die angrenzenden Palmenhaine.
Jedes Jahr ist das Naturschutzgebiet Objekt von Forschern aus aller Welt und mittlerweile existieren genaue wissenschaftliche Untersuchungen über den seltenen Fischbestand, die fast ausgestorbenen Vogelarten, Insekten und Pflanzen. Früher überwinterten mehr als 30 Vogelarten, darunter auch Aasgeier und Fischadler aus Afrika, hier.
Die Sonne, die Dünen, die ständig frühlingshaften Temperaturen und der Atlantik sind das Hauptkapital von Maspalomas, einem Ortsteil der kleinen Berggemeinde San Bartolomé de Tirajana, zu der ebenfalls Playa del Inglés, San Agustín, Bahia Feliz oder Meloneras gehören. Außerdem liegt hier der südlichste Punkt des kanarischen Archipels. Oft ist die Brandung sehr stark, aber das Wasser ist sauber, wenn auch meist ein wenig trüb vom aufgewirbelten Sand. Leider ist der Strand mittlerweile fast vollkommen von Hotels gesäumt.
Ergänzt wird das ganze noch von der "Oasis de Maspalomas", dem größten Palmenhain der Insel. Im Schattder der Palmen liegen exklusive Hotels mit großzügigen Parkanlagen.
Die Palette der Sportangebote ist breit gefächert.
In der Nähe liegt direkt der von Sanddünen und Palmen gesäumte "Campo de Golf", einem 18 -Loch-Gelände, Par 73, und 6.220 m Umlauf werden hier geboten. Des weiteren ist in Maspalomas auch der Wasserpark "Aqua Sur" zu finden. Er ist das ganze Jahr über geöffent und besonders für die Kinder eine große Attraktion.
Maspalomas ist aber auch ein Shopping-Paradies. Einkaufszentren gibt es an der Strandpromenade beim Leuchtturm, das "Faro 2" und zuletzt das neuste und exclusivste, das "Varadero". Verschiedene Artikel sind aufgrund der geringen Mehrwertsteuer auf den Kanaren günstiger als in Mitteleuropa. In diesen Einkaufszentren findet zum großen Teil auch das Nachtleben der Insel statt. Zahlreiche Disco-Pubs, Diskotheken, aber auch ein Spielcasino bieten Abwechslung zu einem Sonnentag am Strand. An der richtigen Adresse ist hier, wer Strand und Trubel mag.
Der ambitionierte Golfer kommt hier auf den Plätzen von Maspalomas und El Salobre genauso auf seine Kosten, wie der Öko-Tourist. Er findet nur wenige Minuten von dem Urlaubs-Ballungsgebeit Erholung, in der nahezu unberührten Natur bei Fataga, Ayacata oder San Bartolmomé de Tirjajana. Er kann dort wandern, sogar bergsteigen oder mit dem Montainbike das Landesinnere erobern. Den nahegelegenen Ort La Caleta sollte man sich unbedingt ansehen, wenn man wissen möchte, wie Maspalomas noch vor einigen Jahren aussah, als noch nicht so viele Touristen die Stadt übervölkerten.
Kulturell hat Maspalomas erst kürzlich ein neues Kongresszentrum und den Konzertsaal "Las Tirajanas" errichtet. Hier gibt es ständig wechselnde Veranstaltungen. Zum Beispiel Konzerte des Philharmonischen Orchesters Gran Canaria, einem spanischen Spizten-Sinfonieorchester oder aber Klassik-Highlits wie das Jahresende-Festival Justus Frantz. Maria del Pino, Gemeinderätin für Kultur und stellvertretende Bürgermeisterin, sieht im kulturellen Angebot von Maspalomas einen wichtigen Tourismusfaktor. Durch multikulturelle Angebote möchte sie das Verständnis zwischen Touristen und Einheimischen fördern. So gibt es neben der Musik auch alte Traditionen, wie das Kunsthandwerk, oder die Folklore.
Hier kann man nicht nur Schwimmen, sondern sämtliche Formen des Wassersports frönen, wie Windsurfing, Tauchen, Sprotfischen, Segeln, Jetski der Banana-Boat fahren. All das gehört zum maritimen Angebot von Maspalomas.
Des weiteren kann man den in der Nähe gelegenen Themen-Park "Sioux-City" besuchen.
Die Monate Februar und März sind allerdings dem "Karneval" vorbehalten. Er beginnt in der Hauptstadt Las Palmas und zieht dann weiter in den Süden der Insel. Der Karnevalsumzug ist weltweit bekannt, die Veranstaltungen in den verschiedenen Einkaufszentren werden international von den Fernsehanstalten übertragen.

STRAND: LÄNGE: 2.710 Meter. ART: Sand. FARBE: Weiss / Gelb.

Montana Alta
Auf einem Plateau - eingerahmt von den fruchtbaren Hügellandschaften des Nordwestens - liegt der kleine Ort, an dem - bis auf einmal im Jahr - kaum Fremde zu sehen sind.
Wie schon erwähnt, kommen einmal im Jahr - wenn die "Fiesta del Queso", das Fest des berühmten Blumenkäses stattfindet - die Besucher in Scharen nach Montana Alta.
Hunderte von Gästen drängeln sich dann
durch die Hauptstraße oder stehen dicht gedrängt auf der "Plaza San José", denn hier stellen die bunten Folkloregruppen ihre Darbietungen zur Schau und man kann in praktischem Anschauungsunterricht bei der Käsezubereitung der Bauern/Bäuerinnen zusehen.
Wer Interesse hat, alles über die inseltypische Herstellung des Käses zu erfahren oder zuschauen möchte, wie man "Gofio" gewinnt, angefangen vom Entkernen der Maiskolben bis hin zum Rösten und Mahlen.
Jeder, der sich für das ländliche Inselleben interessiert, sollte sich den Festermin im Mai vormerken.
Man meint an diesem Festtag, der ganze Ort ist mit Kochen beschäftigt. Entlang der Hauptstraße reiht sich eine "Freilufküche" an die andere. Das herrliche Aroma der verschiedenen Speisen vereint sich mit dem Duft von Holzfeuern.
An den Verkaufsstellen der Essens-Gutscheine besorgt man sich die begehrten Tickets gleich im Dutzend. Und zum Auftakt des Festes genießen die Herren der Schöfpung schon früh die ersten Rones und Whiskys.
Es empfhielt sich, einmal die verschiedenen Varianten der angebotenen Käsesorten auszuprobieren. Käse aus Schafs-, Ziegen- und Kuhmilch, entweder nur mit Öl, Gofio oder Pimentón eingerieben.

Allerdings sollte man Frühaufsteher sein, denn mit zwei Stunden Anfahrt muss gerechnet werden.
Um von Anfang an dabei zu sein, sollte man um 10 Uhr in Montana Alta sein.
Morgens um 10 Uhr ist es noch eisig kalt in dem Bergdorf. Aus diesem Grund sollte man auf jeden Fall einen dicken Pulli oder eine Jacke dabei

haben. Neidisch schaut man sonst auf dieSchäfer, die in ihren warmen Wollumhängen ihre Zunft präsentieren.

Montana de las Cuatro Puertas (Ausflugspunkt)
Auf dem Gipfel des "Montana de Gallego", in der Nähe des "Cenobio de Valerón", erhebt sich ein "Tagoror", ein charakteristischer runder Platz aus der Guanchen-Kultur, der als Versammlungsort der Räte des "Guarnateme" (Bezeichnung für den König der Eingeborenen) diente. Fünf Kilometer von Telde entfent, auf der Straße von Agüimes, befindet sich die "Montana de Las Cuatro Puertas", ein weiteres herausragendes archäologisches Zentrum der Insel. Es handelt sich um eine der alten Guanche-Kultstätten, die die Ureinwohner in den Stein des Gipfels mit 4 großzügigen Zugängen oder Öffnungen (daher auch der Name Cuatro Puertas) gehauen haben, und wo sie ihre Begräbniszeremonien abhielten. Die Bestattungsriten für einen Guanche-Häuptling fanden gewöhnlich auf felsigen Plattformen statt. Danach wurde der tote Körper einem langwierigen Einbalsamaierungsprozess unterzogen, in dem er zuerst gewaschen und die Eingeweide herausgenommen wurden; dann benetzte man ihn mit Pinien- und Heidekrautextrakt und bestäubte ihn mit Bimssteinpuder.

Mogán
Landeinwärts - immer dem "Barranco de Mogán" folgend - erreichen Sie etwa nach sieben Kilometern das Bergdorf Mogán. Es liegt in 250 Metern Höhe an den Hängen des Zentralmassivs in einer wild-romantischen Landschaft.
Palmen, Blütensträucher, Agaven und Gruppen Kanrischer Kiefern verleihen dem Landschaftbild einen besonderen Reiz.
Die weißen Häuschen, in denen sich auch einige gute Restaurants befinden, werden durch ein Meer von Bougainvillea, Geranien und Oleander geschmückt.
Von Mógan aus gelangt man zum Stausee "Presa de las Ninas", sowie zu den romantischen Dörfern Ayacata und Veneguera, mit ihren bunten Obst- und Gemüsegärten.

Pasito Blanco (ein Sporthafen, er ist der Ausgangspunkt der Hochseeangler)
Die Berufsvereinigung der Fischer "Playa La Caleta", bestehend aus 180 Mitgliedern, setzt sich für alle Belange der Hochseefischerei ein.
An den Küsten werden hauptsächlich Kraken, Brassen, Meerbarben, Holzmakrelen und Tintenfische gefangen.
Man kann auch andere Sportarten betreiben:
Bowling, Golf, Reiten , Kanarischer Ringkampf, Go-Kart, Tennis, Rollschuhlaufen, Fallschirmspringen, Boccia, Surfen, Segeln,Wasserski, Tauchen, Bodybuilding, Beach-Volleyball sowie Windsurfen

Playa del Inglés
Dieser Ort zählt zusammen mit Maspalomas und San Agustin als eines der grössten zusammenhängenden Feriengebiete der Welt. Zusammen vefügen sie über einen 8.700 Meter langen Sandstrand. Hier gibt es Appartmenthäuser und Hotels aller Kategorien. Zum Beispiel vornehme Hotels, mit Spitzenrestaurants, die ihre Gäste verwöhnen und einen fürstlichen Service bieten. In Playa del Inglés (zu deutsch: Strand der Engländer) wird für jeden etwas geboten. Es gibt sowohl sehr ruhige Zonen als auch Gebiete, wo rund um die Uhr "halli galli" stattfindet. Die Boulevards sind mit regem Leben erfüllt und in den Einkaufzentren, mit ihren eleganten Boutiquen und Parfümerien bekannter Designer sowie schicken Schuh- und edlen Schmuckgeschäften, kann man einen ganzen Tag verbringen.
Im Einkaufszentrum "Kasbah" zum Beispiel befinden sich die ganzen Discos und Pubs. Für das Publikum jenseits der dreissig befinden sich im Einkaufszentrum "Cita" genügend Möglichkeiten die Nacht zu gestalten. Als drittes wichtiges Einkaufszentrum sollte hier noch das "Yumbo Centrum" erwähnt werden, welches von der Fläche sogar das grösste ist und wo auch alle Homosexuellen auf Ihre Kosten kommen. Im Yumbo Centrum finden sie auch die Touristen- Information, wo Sie kostenlos Kartenmaterial, Ausflugstipps, Busverbindungen usw. erhalten.
Der Strand erstreckt sich bis zum Leuchtturm von Maspalomas. Dazwischen befinden sich die bekannten Dünen.
STRAND: LÄNGE: 2.700 Meter ART: Sand FARBE: weiss / gelb.

Puerto de la Luz (Hafen)
Puerto de la Luz ist einer der bedeutensten Häfen der Welt und einer der wichtigsten Spaniens, da er durch seine strategische Lage an den Schifffahrtsrouten des Atlantik liegt. Des weiteren liegt er an den reichen Fanggründen zwischen den Kanarischen Inseln und der Küste der Sahara. Somit ist er gleichzeitig ein Fischereihafen ersten Ranges.
Gegen Ende des 19. Jh. wurde Puerto de la Luz gebaut und im 20. Jh. wuchs seine Aktivität stetig. Heute ist die Stadt vom Warenaustausch geprägt. Sie ist auch Schauplatz zahlreicher historische Ereignisse statt. Im Jahre 1478 bemächtigte sich "Juan Rejón" - während der spanischen Eroberung - des Atlantikhafens. Auf seiner Entdeckungsreise ging auch Columbus hier an Land. Puerto de la Luz erstreckt sich heute über ein weites Gebiet. Es reicht von der La Isleta im Süden bis an den Rand des Strands von "Alcaravaneras" und verfügt über 5 Molen. Dem "Muelle Pesquero" gegenüber liegt das "Castillo de la Luz", eine alte Militärfestung des 16. Jahrhunderts.

Puerto de Mogán
Das romantische Fischerdorf breitet sich am Ausläufer des fruchtbaren "Barranco de Mogán" aus.
Puerto de Mogán (nicht verwechseln mit dem Bergdorf Mogán -siehe oben-) ist ein wunderschönes Tal, eingebettet in die Gesteinslandschaft, mit einer Vielfalt tropischer Früchte. Einer der schönsten Orte auf der Insel. Oft wird es auch als kleines Venedig bezeichnet. Es wurden kleine Kanäle durch den Ort gezogen, wo nun das Meerwasser durchfliesst.
Die hübschen, niedrigen weißen Häuser, mit ihren bunt gerahmten Fenstern und Türen, umrankt von leuchtenden Hibiskus- und Bougainvilleablüten, geben ein malerisches Bild ab. Palmen säumen die Wege. Hier gibt es nur
ganz wenig Appartmentanlagen, die man von Deutschland aus buchen kann. Der grösste Teil wird privat vermietet. Die Feriendomizile reihen sich um den exlusiven Yachthafen von Puerto de Mogán. Sollten Sie hier auch nicht übernachten, ein Besuch mit dem Bus oder Leihwagen lohnt sich auf alle Fälle. In Puerto de Mogán ist nichts verbaut oder heruntergekommen.
Es ist märchenhaft durch die Gassen mit ihren kleinen Läden und Boutiquen zu schlendern und an der Hafenpromenade den Sonnenuntergang zu genießen.
Wenn Sie bei Ihrem Spaziergang durch den Ort am Hafen ankommen, können Sie mit etwas Glück die Fischer beobachten, welche mit ihrem Fang gerade in den Hafen einlaufen.
Die Gewässer vor Puerto de Mogán bieten ideale Bedingungen für Windsurfen, Segeln oder Angeln.
Ein wunderschöner Anblick ist der Windjammer "Alexander von Humboldt" mit seinen geblähten Segeln, wenn er vor der Küste kreuzt.
Außerdem werden Sie dort auch ein gelbes U-Boot sehen mit dem man (letztes Jahr lag der Preis bei etwa 50 DM) abtauchen kann (mehrmals täglich startet das Boot zum Tauchgang).
Negativ sind nur die Preise in den zahlreichen (deutschen) Restaurants. Hier liegt Puerto de Mogán weit über dem Durchschnitt.

Puerto de las Nieves
An der Nordwestküste Gran Canarias, ganz in der Nähe der Kleinstadt Agaete, liegt der Fischereihafen Puerto de las Nieves.
Die Kirche des Ortes, die im Jahr 1510 erbaut wurde, ist sehenswert. In der Vergangenheit war er ein bedeutender Warenumschlagplatz, wo die landwirtschaftlichen Produkte aus dem benachbarten Agaetetal eingeschifft wurden; gleichzeitig war er obligatorische Zwischenstation im interinsularen Schifffahrtsverkehr mit Teneriffa.
Wegen seiner wunderschönen Sandstrände ist Puerto de las Nieves heute ein wichtiges Touristenzentrum. Gegenüber der Strände ragt ein spitzer Fels aus dem Meer, der wegen seiner eigenartigen Form, im Volksmund "El Dedo de Dios" (Finger Gottes) genannt wird. Im Hintergrund erhebt sich ein von Pinien bewachsenes Bergmassiv.
Puerto de las Nieves besitzt eine charmante Wallfahrtskirche, die der "Virgen de las Nieves" geweiht is. In ihrem Innern kann man ein wertvolles flämisches Gemälde bewundern, das die Jungfrau mit dem Kind darstellt. Jedes Jahr am 5. August findet zu Ehren der "Virgen de las Nieves" eine Wallfahrt statt.
Um die atemberaubenden Ausblicke von der Küstenstraße aus zu genießen, sollten man unbedingt in Richtung Süden fahren.

Puerto Rico
Puerteo Rico ist das zweitgrösste Ferienzentrum. Dieser Ort war eine "Idee der Architekten". Mit künstlich vergrößertem Strand, geschützt durch zwei Molen und mit Sand aus den Dünen von Maspalomas aufgeschüttet. Es ist der schönste Strand im Südwesten der Insel. Halbmondförmig breitet sich der goldgelbe und gepflegte Sandstreifen, gerahmt von bunt bepflanzten Hängen und Felsmassiven, in der Bucht aus.
Vornehme Bars und Restraurants säumen die feinsandige Playa. S
chon am Ortseingang muß man sein Auto abstellen und Parkgebühr bezahlen, wenn man an den schönen, künstlich angelegten Strand will. An den Wochenenden ist er schnell überfüllt.
Puerto Rico (zu deutsch: reicher Hafen) ist ausschließlich für Touristen gedacht. Um ein großzügiges Parkgelände reihen sich Bungalows, Appartements, Villen, Hotels und Tennisplätze.
Es gibt Grünanlagen, die einen Spaziergang vom Strand zum Einkaufszentrum der Insel einem Bummel durch einen tropischen Park gleichkommen lassen. Das wohl größte Einkaufszentrum der Insel, im Tal eingebettet, bietet für jeden Geschmack etwas: Restaurants, Kneipen, Pubs und Diskotheken.
Obwohl es überall im Süden von Gran Canaria schön ist, liegt in Puerto Rico die durchschnittliche Temperatur um ca. 1° Grad C höher.
Aber nicht nur Sonnenanbeter werden sich in Puerto Rico wohlfühlen - besonders geeignet ist der Ort für Wassersportler. Im Hafen liegen Yachten und Großsegler. Aber auch Ihnen stehen mehrere Schiffe zur Verfügung, um einen Tag auf dem Merr zu verbringen. Das Angebot reicht von Wasserski, Jetski, Tretbooten, Hochseefischen bis zur Overschmidt Segel- und Surfschule.
Andere Sportmöglichkeiten sind Tennis, Squash und Minigolf. Ü
berall findet man zahlreiche Sport- und Freizeitangebote. Natürlich sind die Preise entsprechend hoch.

Punta de Arinaga siehe Arinaga

Roque Bentaiga (Ausflugspunkt)
Einer der wichtigsten Siedlungsplätze der Ureinwohner war der Basaltfelsen. Auf einem Pflasterweg können Sie vom Fuß des 1412 Meter hohen Monolithen zu einem "almogarén" aufsteigen, das ist ein in den Fels geschlagener Kultplatz, wo einstmals rituelle Trankopfer dargebracht wurden. Priester und Wächter des heiligen Ortes lebten in diesen Höhlen. Von hier oben haben Sie ein ausgezeichnetes Bergpanorama.

San Agustin
San Agustin ist der älteste Ferienort im Süden der Insel. Hier begann man in den 60er Jahren mit dem Bau der ersten Hotel- und Appartmentanlagen. Davor gab es im ganzen Süden nichts ausser den Leuchtturm von Maspalomas. Mittlerweile gibt fürstliche Hotels mit tropischen, üppigen Gärten und herrlichen Swimmingpools. Eines davon ist z.B. das "Gloria Palace". Es liegt sehr ruhig mit einem wunderbaren Blick auf das Meer. Im Hotel "Melia Tamarindos" ist das - bis heute - einzige Spielcasino im Süden der Insel untergebracht.
San Augustin und Las Burras haben feinsandige, abgelegene Buchten, die zum Sonnenbaden einladen. In der kleinen Kneipe "Viveres Bar Perez" können Sie den frischen Fang der Fischerboote unter freiem Himmel bei Gitarrenmusik verzehren. Die Strände im Süden werden regelmäßig von der Gesundheitsbehörde auf ihre Wasserqualität überprüft. Allgemein sind die Strände sauber und gepflegt. San Agustin liegt oberhalb von Playa del Inglés und hat einen eigenen Strandabschnitt. Er führt direkt zur Playa del Inglés. Für Nachtschwärmer ist San Agustin nicht sonderlich geeignet, als ruhiger Ferienort zum Erholen aber allemal.
Eine Taxifahrt nach Playa del Inglés kostet etwa 2,50 Euro ( ca.5 Mark).

STRAND: LÄNGE: 670 Meter; ART: Sand; FARBE: braun / gelb.

San Bartolomé de Tirajana
Die Ortschaft San Bartolomé de Tirajana, einst Hirtensiedlung, liegt in einem enormen Kessel, der sich zu Füssen des hohen Zentralmassivs von Gran Canaria befindet.
Dorthin flüchteten sich während der Zeit der Eroberung die letzten Gruppen von Eingeborenen und leisteten den spanischen Truppen Widerstand. Sie wurden von dem spanischen Eroberer "Pedro de Vera" belagert und schliesslich durch den Hunger besiegt. Dadurch verlor die Insel endgültig ihren Namen Tamarán, wie sie von den Guanchen genannt wurde.
Von den weissen Häusern von San Bartolomé de Tirajana aus sieht man den Kessel in seiner ganzen Ausdehnung daliegen mit seinen bizarren geologischen Formationen, Palmen und Mandelbäumen. Ebenso hat die Hand des Menschen diesen Gefilden ihren Stempel aufgedrückt; Pflaumen-, Aprikosen- und Kirschbäume, etc. wurden dort angepflanzt.
Im Süden befindet sich die "Fatagaschlucht" mit erodierten ockerfarbenen Abhängen, die je nach Tageszeit auch rötlich oder violett erscheinen. Dortl liegt das Dorf Fataga, das wegen seines schönen Palmenwaldes berühmt ist.

San Felipe
Diese kleine Ortschaft liegt unterhalb der höchsten Brücke Spaniens. Die Brücke hat eine Höhe von 128 Metern und erstrckt sich über den "Barranco Honda". San Felipe ist ein verschlafenes Dörfchen, weitab vom Tourismus. Ihre Schmuckstücke sind einzig die kleine Kapelle sowie die alte Wasserzapfstelle.
Direkt an der Durchgangsstrasse, in der Calle San Felipe Nr. 26, liegt das "Los Pescaditos", ein hervorragendes Fischrestaurant. Liebhabern von Fisch und Meeresfrüchten ist eine Einkehr in das Restaurant zu empfehlen.
Es ist ein typisch kanarisches Großraum-Restaurant. Einfach eingerichtet, aber die frischfischgericht werden zu günstigen Prieesn angeboten und wen Sie zu den Gofio-Fans zählen, erhalten Sie das Bestellte in großen Schalen.
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 12:00 Uhr bis 22:30 Uhr;
Sonntag von 12.00 Uhr bis 18.30 Uhr. Dienstag: Ruhetag.
Am Strand versperren die hoch emporragenden Felsen eine Weiterfahrt, man könnte meinen, hier ist die Welt mit dem Ortsende zu Ende.

San Nicolás de Tolentino
Ganz im Westen der Insel, in der Talebene von Aldea, liegt San Nicolás de Tolentino. Der Ort sieht fast etwas verloren zwischen der Landschaft, die vulkanischen Ursprungs ist, aus. Durch die Trockenheit verdecken die wenigen Gewächse kaum die imposanten Felsen, Berge, Schluchten und Landschaften. Hier leben rund 7.000 Einwohner, die sich hauptsächlich vom Tomatenanbau ernähren. Die breiten Plastikfolien, mit denen die Tomatenfelder abgedeckt werden, sieht man schon von weitem leuchten.
Für Individualisten ist San Nicolas de Tolentino auf jeden Fall zu empfehlen. Im Ort gibt es ein kleines, aber sauberes, kompfortables und preiswertes Hotel, zu dem noch eine Pension gehört.
Der Ort liegt ca. 75 km von Las Palmas entfernt und die Einwohner führen ein ruhiges und abgeschiedenes Leben.

San Roque (auch ein sehr schönes Auslufgsziel)
Bis weit in das Meer reicht der riesige Felsen, auf dem das Dorf "El Roque" errichtet wurde. Dieses romantische Felsendorf kann man nur zu Fuß erforschen. Von einer schmalen Gasse geht es plötzlich über Stufen und Treppen weiter. Die Wege sind schmal und die zwei- und dreistöckigen Häuser reihen sich wie Streichholzschachteln aneinander. Wer eine Veranda besitzt, schmückt sie liebevoll mit Fliesen und überall gedeihen bunte Blumen. Da dieses kleine Dorf nur wenig Platz für Sitzgelegenheiten bietet, macht es sich der, der keine Veranda besitzt, auf den Stufen vor seinem Hause bequem. Die Häuser sind keine Luxusbauten, aber sehr sauber und hübsch anzusehen mit ihren kleinen Fenstern. Die Bewohner von San Roque wirken wie eine große Familie.
Der berühmteste Einwohner San Roques ist Don André. Er erblickte im Jahr 1901 hier das Licht der Welt. Am 4. März 2002 feierte er zusammen mit seinen Nachbarn seinen 101 Geburtstag. Als Don André geboren wurde, herrschte in ländlichen Gegenden noch schlimme Armut. Die Famlien hatten viele Kinder und selbst die Kleinen mussten den Eltern bei der Arbeit helfen.
Er entschloß sich als junger Mann auszuwandern. Nach 12 Jahren - die er auf Kuba lebte - kehrte er auf den "Felsen" zurück.
In San Roque wohnen viele 90 und 95 jährige Menschen, so dass man meinen könnte, das Dorf sei ein Jungbrunnen. Fast alle leben schon seit der Geburt hier und können sich nicht vorstellen einmal wegzugehen.
Man kann fast die gesamte Küstenlandschaft bis nach Las Palmas überlicken und in nördlicher Richtung hebt sich der "Kegelberg" von Gáldar majestätisch aus der Landschaft hervor.
Die Wege und Treppen hier sind blitzsauber und man kann auf ihnen bis zum äußersten Zipfel von San Roque laufen. Wenn man oben angelangt ist - hoch über den Fluten - befindet man isch auf einer Plattform, wo es ein kleines Fischrestaurant gibt.
Das Essen wird auf der Terrasse serviert und so hat man noch einen wunderschönen Ausblick von hier oben.

Santa Brígida
In der östlichen Region Gran Canarias, auf der Strasse, die Las Palmas mit Telde verbindet, liegt der hüsche Ort Santa Brígída in 509 Metern Höhe und ist von üppigem Grün. Am Rand einer Schlucht erbaut, ist er von Berghängen umgeben, an denen zahlreichen Palmen wachsen. Das erklärt auch seinen alten Namen "Sataute", was soviel heisst, wie kleiner Palmenwald. Während der Kolonialzeit war Santa Brígida ein bedeutendes Zentrum. Aus dieser Zeit stammen noch die Reste einiger Landgüter mit ihren Weinkellern und -keltereien.
Wegen seines Obst- und Gemüseanbaus, ist es heute ist es eines der Hauptzentren der Landwirtschaft im Innern der Insel. Vom Kirchhof des Ortes aus kann man die beeindruckende Landschaft der "Vega" bewundern. Von dem Bildhauer "José Luján Pérez" kann man in der Kirche eine wunderschöne Christusstatue betrachten. In der Nähe von Santa Brígida befindet sich das malerische Höhlendorf "La Atalaya". Von alters her widmen sich seine Bewohner der Herstellung von einfachen Gegenständen aus Keramik.
Das Traditionshotel Santa Brígida wurde in eine Hotelfachschule umgewandelt. Es verströmt auch heute noch britischen Flair. Im Jahre 1891 gründeten die Briten den "Club Bandama" und bauten den ersten Golfplatz Spaniens (18 Löcher). So ist auch die Leidenschaft für Cricket und Golf auf der Insel vertreten.
Mehr über Santa Brígida:
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Santa Catalina
Santa Catalina ist das Hauptvergnügungsviertel von Las Palmas, nicht nur für Touristen sondern auch für Seeleute und Einheimische, in dem Tag wie Nacht reger Betrieb herrscht.
Hier finden Sie Modeboutiquen und große Kaufhäuser.
Santa Catalina
beginnt rechts von der Plaza hinter der "Calle Juan Manuel Durán". Zum Strand von "Las Canteras" kommen Sie durch die "Calle Galileo" oder eine andere kleine Gasse. Die Calle Galileo ist nur für Fußgänger zugelassen, sie ist eine reine Strandpromenade. Viele Hotels, Pensionen sowie Spielhallen und andere Vergnügungsstätten haben hier ihren Platz.
Zum "Parque Santa Catalina" kommen Sie am besten über die Straße "Nicolás Esévanez", "Ripoche" oder "Luis Morote". Sie können sich am Turm des Hotels "Bardino" orientieren.

Santa Lucia
Das Bergdorf in 700 Metern Höhe, liegt im Osten des grossen "Tirajana-Kessels", in dessen westlichen Teil sich San Bartolomé de Tirajana befindet. Harmonisch eingebettet zwischen Wiesen, Palmenhainen und Obstplantagen.
Die Häuser gruppieren sich am Rande des gigantischen Talkessels von Tirajana. Überragt wird alles von einer schneeweißen Kuppelkirche, die an eine Moschee erinnert.
S
anta Lucía ist beliebtes Ausflugsziel. Aus diesem Grund findet man auch einige Souvenirläden an der Straße.
Der Ort
besitzt ein kleines Völkerkundemuseum, in dem eine interssante Sammlung von Gegenständen aus der Guanchen-Zeit zu sehen ist oder eine naturgetreue Reproduktion eines typischen kanarischen Zimmers aus dem 17. Jahrhundert.
Auf dem Weg von Las Palmas nach Santa Lucia kommt man durch die Dörfer Agüimes und Temisas, die wegen ihrer feinen Stickereien berühmt sind; Agüímes war vom 15. bis 19. Jahrhundert Feudalsitz der kanarischen Bischöfe, der dem Bischof Juan de Frías von den katholischen Königen wegen seines bedeutenden wirtschafltichen Beitrags bei der Eroberung von Gran Canaria geschenkt worden war.
Temisas liegt inmitten eines Olivenanbaugebietes. In der präspanischen Epoche war diese Gegend dicht besiedelt; davon zeugen zahlreiche archäologische Funde: natürliche Höhlen, die als Wohnungen dienten, Gräber und Inschriften; letztere wurden besonders im Balostal, in der Nähe von Temisas gefunden.

Sardina del Norte
An der Nordwestspitze der Insel liegt Sardina del Norte. Der Ort hat viele Neubausiedlungen die sich der tristen sowie trockenen Umgebung anpassen.

Tafira Alta (Jardin Canario)
Tafira, der Villenort, der sich aus "Tafira Baja" und dem etwas höher gelegenene "Tafira Alta" zusammensetzt, liegt mitten in einer fruchtbaren Ebene und wird überwiegend von wohlhabenden Einheimischen bewohnt.
Zwischen diesen beiden Ortsteilen liegt der "Jardin Canario", ein schöner botanischer Garten mit über 5.000 verschiedenen Pflanzen aus aller Welt.
Montags bis sonntags öffnet der japanische Garten von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist übrigens frei. Der Garten macht mit der vielfältigen, wundersamen kanarischen Flora bekannt. Er wurde 1952 von einem schwedischen Botaniker angelegt. Man spaziert durch Gärten unter Palmen und Drachenbäumen, studiert die Pflanzen von Sukkulenten und Kakteen. Hier gibt es Pflanzen, die ansonsten nur auf Madeira, den Azoren und den Kapverdischen Inseln gedeihen.
In der nächsten Umgebung liegt der "Galdera de Bandama", ein riesiger bewachsener Krater, wo viel Obst und Wein angebaut wird.

Tamadaba (Ausflugspunkt)
Von Artenara aus können Sie einen kleinen Abstecher in den etwa 19 Kilometer langen Kiefernforst von "Tamadaba" machen oder Sie bewundern einfach nur das wunderschöne Panorama und die in die Felsen gegrabenen Häuser sowie die "Virgen de la Cuevitá", eine Felsenkapelle. Restaurants sowie eine Tankstelle sind hier auch zu finden.

Támaran
Aus dem Land der Palmen, Támaran, wurde 1483, als die Insel offiziell in den Besitz Spaniens überging, Gran Canaria. Zu der Zeit waren die Kanarischen Inseln die Grenze der bekannten Welt. 1942 wurde Granada die letzte Bastion der Mauren in Spanien erobert. Reichtum brachte der Sklaven- und Zuckerhandel auf die Insel. Viele der historischen Bauten stammen noch aus dieser Zeit. Zuckerhandel wurde bald unwirtschaftlich durch die Konkurrenz der Karibikinseln. So versuchte man sich im Weinbau. In Europa trank man gerne den von den Kanarischen Inseln stammenden "Malvasier". Ende des 19. Jahrhunderts brachte Mehltau sowie die Reblaus die Produktion zu ihrem Ende. Danach wurden Bananen angebaut doch trotz allem wanderten viele Kanarier nach Süd- und Mittelamerika aus. Neu belebt wurde der Handel durch den Ausbau des Hafens von Las Palmas im Jahre 1852.

Tejeda
Tejeda ist ein Bergbauerndorf, umgeben von Mandelbäumen. Oberhalb des Bergdorfes, auf der Paßhöhe des "Cruz de Tejeda", sieht man Canarias eindrucksvolles Bergland, auch "Cumbre" genannt. Als "versteinerter Sturm" wurde die Landschaft rund um Tejeda von dem spanischen Schriftsteller "Unamuno" bezeichnet.
Am Fuß der Bergspitzen des "Roque Nublo" und "Bentayga" finden wir grüne Täler mit Mandelbäumen.
Aus der Mitte der muschelförmigen Insel ragt der "Pozo de las Nieves" als höchster Berg hervor.

Telde
Wenige Kilometer im Süden von Las Palmas liegt Telde. Sie ist die Industriemetropole und zweitgrößte Stadt der Insel. Mit ihren 7.000 Einwohnern ist sie auch die älteste Stadt Cran Canarias. Man sieht das gut an den vielen alten Häusern, die noch im altkanarischen Stil erbaut sind.
Einst war Telde das Zentrum des Sklavenhandels sowie Zuckerrohrumschalgplatz.
Heute ist die Stadt ein wichtiges Landwirtschaftszentrum, das in erster Linie Zitrusfrüchte und Zuckerrohr produziert.
Der Ort ist in mehrere Stadtviertel unterteilt. Im 16. Jahrhundert entstand in der Aera des Wohlstandes der Stadtteil San Francisco. Entworfen und erbaut wurde er von dem Festungsarchitekten "Leonardo Torriani". Dieser hübsche Altstadtdkern legt ein lebendiges Zeugnis von seiner aristokratischen Vergangenheit ab. Die Altstadt Teldes gilt heute als die best erhaltenste des gesamten Archipels.
Im Viertel San Juan, wo auch die gleichnamige Plaza liegt, steht das Prunkstück des Dorfes, nämlich die Bautista San Juan. Auf keinen Fall sollte man sich die Besichtigung der in Lavagestein gebauten Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert entgehen lassen. Sie ist eines
der wichtigsten historischen Gebäude der Stadt und dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Im 15. Jahrhundert wurde sie aus verschiedenfarbigem Vulkangestein erbaut. Dort findet man viele wertvolle flämische Schnitzereien ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert als Aufsatz auf dem Hauptaltar. Eine weitere Kostbarkeit ist die fast zwei Meter Hohe Christusfigur, eine indianische Arbeit aus dem 16. Jahrhundert, die aus Maismasse geschnitzt wurde.
Alte, meist zweistöckige Häuser reihen sich um die Kirche. Die gesamten Bauten stehen unter Denkmalschutz. San Juan und der ältester Kern der Stadt, San Francisco, sind im Laufe der vergangen Jahrhunderte zuusammen gewachsen. Und das schönste: Neubauten wurden durch den Einsatz der Bewohner verhindert.
Wenn man von der Plaza aus über die Hauptstraße geht und man rechts in eine der Gassen abbiegt, ist man im ältesten Kern der Stadt, im Barrio San Francisco. Auch in diesem Viertel ist die Kirche von großer Bedeutung. Mit ihrem Bau begann man im Jahr 1612.
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Teror
Dieser Ort im Norden Gran Canarias zählt zu den schönsten Dörfern des kanarischen Archipes. Er liegt 575 m über dem Meer und ist von gewaltigen Bergmassiven umgeben. In einem wasserreichen Tal gelgegen ist Teror das religiöse Zentrum von Gran Canaria, weil hier die Schutzpatronin der Insel, die "Nuestra Senora del Pino", die "Heilige Jungfrau von der Kiefer" ist die Schutzpatronin der großen Ferieninsel sowie auch der Kriegsmarine.
Wie kam sie hierher? Ein wenig oberhalb von Teror findet man einen "Barranco de la Madre del Agua". Das könnte eine Spur sein: Göttinnen, die fürs Wasser zuständig waren, kannten sowohl die Guanchen als auch die vorchristlichen Iberer. Und, oh Wunder, an Orten, wo solch eine Fluß- oder Wasser-Gottheit verehrt wurde, "erschien" in späterer Zeit einem frommen Christen gern eine Jungfrau oder die Gottesmutter. In einem Felsen, in einem Baum, in einer Höhle. So, dass der alte Kult in der neuen Religion weiteleben konnte. In diesem Fall erschien die Jungfrau Maria im Jahr 1481 der Sage nach dem Bischof "Juan de Frías" zwischen Pinienzweigen, als dieser in dem schattigen Wald von Teror spazieren ging. Ab da strömten die Gläubigen herbei, der Strom riß praktisch fünf Jahrhunderte lang nicht ab. Jeweils am 8. September findet eine Wallfahrt statt. Das brachte und bringt noch immer viel Geld in die kleine Stadt. Und das ist eines der größten Wunder der Junfgrau, dass das viele Geld die Stadt nicht zerstört hat. Ganz im Gegenteil: Wer den kanarischen Architekturstil studieren will, muss nach Teror fahren.
Die Stadt konnte ihr ursprüngliches Gesicht wahren. Überall läßt sich die spanisch-koloniale Atmosphäre schnuppern und die herrschaftlichen Häuser sind weitgehend im altkanarischen Stil erbaut. Die Fassaden sind mit grossen filigranen Balkons geschmückt. Die Türen und Fenster aus kanarischer Kiefer.. In der Calle Real stört nicht einmal ein Ladenschild das stilreine Gesamtbild.
In der "Basilika Nuestra Senora del Pino", die aus dem 18. Jh. stammt, findet man eine Statue der Junfgrau mit dem Kinde, die verehrt und der auch Wundertätigkeit nachgesagt wird. Die Figur ist in einen prächtigen juwelen- und perlengestickten Mantel gehüllt, ihre Füsse ruhen auf einem goldenen Mond. Neben der Kirche steht ein neugotischer Turm, der ebenfalls aus dem 18. Jh. stammt. Weiterhin gibt es ein Heimatmuseum zu besichtigen sowie die "Casa de Dona Teresa de Bolivar".
In diesem malerischen Ort im Bergland wird jeden Sonntag ein Bauernmarkt abgehalten. Das sonst so ruhige Dorf scheint dann aus allen Nähten zu platzen. Probieren Sie einmal die Paprikawürstchen (chorizos).

Valsequillo
Die Gemeinde Valsequillo liegt in den Vorgebirgen der "Cuenca de Telde" zwischen 300 und 1.800 Metern und hat eine Gesamtfläche von 32,74 Quadratmetern. Sie grenzt im Norden an die Gemeinden Santa Brígida und Vega de San Mateo. Von Telde, Ingenio und Agüimes sowie dem "Barranco de Guayadeqe" wird das Dorf im Süden eingegrenzt. Die Gemeindegrenze im Osten ist der Graben des "Barrancos de los Vernicalos" sowie im Westen die Vega de San Mateo und San Bartolomé de Tirajana. Vor dem Zentralmassiv der Insel schützt klimatisch der "Caldera de Tenteniguada". Wenn die starken Regenfälle kommen, dient er als Auffangbecken und garantiert somit für eine fruchtbare Landschaft.
In dem meisten Orten ist die "Ermita", eine Kapelle, das Zentrum.
In einer Gemeindechronik von Valsequillo, die aus dem Jahr 1857 stammt, wird über eine Einwohnerzahl von 2.212 Personen berichtet. 1.048 davon waren Männer, 1.164 Frauen. Zur damaligen Zeit war das maximal zu erreichende Alter schätzungsweise 80 Jahre. In den Archiven sind nur 9 Männer und 11 Frauen in den Altersklassen von 71 bis 80 Jahren erwähnt.
Der Ort verdankt seinen Namen laut der Einheinmischen einer Legende. Wenn damals beim Dorftanz die jungen Männer von den Mädchen beobachtet wurden und sie dann sagten: "Qué bien baila el vals, el sequillo!". Das heißt soviel wie: "Wie gut er Walzer tanzt, das Zuckerschneckchen!".
In Valsequillo gab es schon immer einen Grund zum Feiern und Tanzen. Das Mandelblütenfest allerdings gibt es erst seit 28 Jahren. In Tenteniguada wurde das erste Fest zu Ehren der blühenden Bäume gefeiert. Der Ort liegt 5 Kilometer von Valsequillo entfernt. Aber schon ein Jahr später feierte man in der ganzen Gemeinde die "Fiesta del Alendro en Flor". Da die Mandelblütenfeste Heimatfeste sind, werden zu diesen feierlichen Anlässen auch die Trachten getragen oder man zieht sich im Folklorestil an. Im alten Ortskern, in der Umgebung der Kirche San Miguel, ist alles festlich geschmückt. Imbißstände, mit typisch kanarischen Gerichten werden schon in den frühen Morgenstunden aufgestellt. Aber auch Kunsthandwerker, Wein- und Käseanbieter reihen sich vom Kirchplatz bis hin zur Markthalle aneinander.
Hier können Sie auch den berühmten "Queso en Flor", den Blumenkäse aus Valsequillo erstehen. Außerdem wird demonstriert, wie der Käse hergestellt wird. Zwei Sorten Käse können Sie probieren: einmal den aus Ziegen-, Kuh- und Schafsmilch hergestellten oder der nur aus Ziegenmilch gemachte. Dann gibt es noch einen Stand, der Weine aus den Anbaugebieten der Gemeinde Valsequillo anbietet.
Ab 12 Uhr werden die Besucher von musizierenden und tanzenden Folkoregruppen schon am Ortseingang begrüßt. Am Nachmittag ist die Umgebung der Kirche der zentrale Festplatz.
Der Ort hat viele abzweigende Seitenstraßen und Feldwege. Die langgezogene Ortschaft Valsequillos ist umgeben von einer charmenten Landschaft und ein Spaziergang lohnt sich auf jeden Fall. Entlang der Feldwege sieht man in den Gärten den Blütenzauber. Die Mandelblüten setzen mit ihren zart-rosa-farbenen Blüten auf den saftig grünen Wiesen phantastische Akzente.

Vega de San Mateo (Casa de Cho Zacarias)
Das Gemeindegebiet von San Mateo gehört zu den wasserreichsten und somit fruchtbarsten Gegenden der Insel. Die "Vega" war schon vor der Hispanierung eine der begehrtesten Zonen der Insel.
Damals zählte San Mateo noch zu der Gemeinde Santa Brígída und hier war schon eine Kapelle vorhanden. Die Kirche war eines der wichtigsten Bauwerke in einer Ortschaft. Denn wernn jemand starb, musste man den Toten zur Beerdigung über weite und beschwerliche Strecken zur Kirche tragen. Aus diesem Grund wurde in jedem Ort so schnell wie möglich eine Kirche errichtet.
Ende des 18. Jh. stand in San Mateo eine ansehnliche Kirche. Im Jahr 1804 erhielt sie eine Glocke. Den Kauf ermöglichten nach Kuba ausgewanderte Bürger, die für ihr Heimatdorf sammelten. 992 Pfund wog die Glocke und kostete 600 Pesos. Des weiteren mussten noch 107 Pesos für die Verschiffung aufgebracht werden.
Einst lebten in dem winzigen Dorf nur 300 Menschen. Zwischenzeitlich ist San Mateo zu einer bedeutenden Ortschaft angewachsen.
Früher hatte der Ort nur wenige Häuser, die alle um die Kirche verteilt gebaut wurden. Die Familien hatten viele Kinder und wohnten in primitiven Bauernkaten. Wenn es dunkel wurde, spendeten Kerzen oder Gaslampen Licht. Da es kein fließendes Wasser gab, musste man dieses aus einem Brunnen holen, was eine recht beschwerliche Angelegenheit war.
2 Kinder schliefen in einem Bett und es war normal, dass auch sie arbeiten mussten. Schulen wurden in der Regel nur 3 oder 4 Jahre besucht.
Mittlerweile hat sich natürlich einiges geändert. Die Menschen besitzen ihr eigenes Land und müssen nicht mehr für die Großgrundbesitzer ihre Arbeitskraft einsetzen.
Auch heute noch lebt der überwiegende Teil der Bevölkerung von den Erträgen der Landwirtschaft.
An Sonntagen kann man in den Makthallen das vielfältige Obst- und Gemüseangebot bestaunen. Aber außer Obst- und Gemüse werden auch Kleidung, Schuhe, Wäsche, leider auch lebende Tiere und vieles mehr angeboten. Für die Gäste der Insel ist der Markt in San Mateo ein beliebtes Ausflugsziel.
Auf der Plaza über dem Bahnhof fndet man eine - zugegeben recht laute - Einmann-Kapelle. Ihre Musik und die Tanzvorführungen sind sehenswert und stimmen die Besucher des Marktes heiter.

200 Meter vom Marktplatz entfernt, direkt an der Hauptdurchgangsstrasse, liegt eines der ältesten Anwesen aus dem 16. Jahrhundert. Das einstige "Museo Cho Zacarias", trägt heute den Namen "La Contonera" und es ist ein einmaliges Erlebnis, das Hotel zu besuchen.
Seit lSeptember 2001 hat sich allerdings einiges verändert. So wurden die Bauarbeiten zu einem tradtionell gestalteten Anbau beendet. Gedacht ist die Anlage für den "Turismo rual", den "Urlaub auf dem Land", fernab des Tourismus. Für die Anlage waren 500 Millionen Peseten erforderlich. Heute verfügt das Hotel der gehobenen Klasse über 15 Gästezimmer und 3 Suiten.
Es wurde nach alt-kanarischer Architektur erbaut und mit dem kolonialen Stil vergangener Zeiten verschönert.
Aus fünf Gebäuden nach altcanarischer Art setzt sich das Museum zusammen. Verwinkelte Treppen und ein Blumenmeer zieren den Eingang. Die ausgestellten Gegenstände, Duplikate der früher hergestellten Töpfereien. Sie zeigten einen Einblick von der Geschicklichkeit der Alt-Canarios. Verwendet wurde Tonerde aus Atalaya, Artenara sowie der Nähe von Gáldar. Die Töpferarbeiten befinden sich direkt wenn man den Raum betritt rechts.
In den Räumlichkeiten nebenan kann man einen 200 Jahre alten Webstuhl und ältere Nähmaschinen bewundern.
Der Porzellansaal befindet sich oberhalb. Früher wurden die Porzellane als Tauschmittel für andere Waren angeboten, die mit Schiffen auf die Insel kamen.
Von dem Maler "Cirilo Suarez Moreno" stammen die Skulpturen der Ringer. Auch das Bild "Die Töpferinnen" von Moreno ist dort ausgestellt. Es gewann in Madrid im Jahr 1933 sogar eine Goldmedaille. Desweiteren sind 32 Aquarelle zu bewundern, die canarische Volkstrachten zeigen.
Ein Schmuckstück ist die Küche, die sich innerhalb des Hauses befindet. Wie damals zeitgemäß, wurde die Küche wie auch das WC außerhalb des Hauses errichtet. Ebenso gibt es eine ganze Reihe von Waschschüsseln im sogenannten Bad, wie sie früher benutzt wurden.
Diese Ausstellung ist ein einmaliges Erlebnis. Ende des letzten Jahrhunderts wurden die Sitzbadewannen noch benutzt.
Der Schlafraum ist der eines begüterten Landwirtes oder Bauern. Der Behang zeigt die berühmte Art der Lochstickerei (Ruedos), wie sie auf den Kanaren üblich ist. Aus Paris des Jahres 1880 stammt das Puppenhaus. Auch Kinderwagen sowie die Kommode stammen aus dem Ende des vorigen Jahrhunderts.
Verläßt man die obere Etage und geht wieder in das Erdgeschoss kommt man in den Mühlenraum. Aus einem Stück wurden die großen Mulden geschliffen. Um die wegen ihrer Farbe gezüchteten Schildläuse zu reinigen und zu trocknen ist neben den Sieben, die aus Haut oder Rohr bestehen, auch eine dafür gebräuchliche Anlage ausgestellt.
Der Stallraum ist interessant mit seinen Pflügen, Dreschflegeln und Sätteln, die von der gesamten Insel stammen. Geht man ein paar Treppen hinunter, so ist man schon in dem wunderschönen Garten mit Orangenbäumen und Mispelstrauch. Der Mispelstrauch besticht durch seine gelben Früchte, die eßbar sind. Eine alte Presse aus La Palma findet man in dem rechten Gebäude. Die Töpferwerkstatt wurde leider aufgegeben.
In dem Gebäude mit überdecktem Balkon kann man die kanarische Holzkunst bewundern. Aus dem Jahr 1830 stammen die Stiche, die gegenüber dem Eingang hängen. Auch Heiligenbilder von dem Schnitzer "Lujan Pérez" hängen dort (im ersten Raum links).
Kastanietten aus Spanien sieht man im nächsten Raum, der Vitrinenetage. In einigen Vitrinen sieht man große Löffel die zur Milchverarbeitung dienten sowie geschnitze Tassen, Teller und Gewürzdosen. Die mittlere Vitrine zeigt aus dem 17. Jh. stammende Trinkgläser und Döschen aus Horn. Festtagsjoche aus Portugal sind über der Tür zu sehen. Einzig von den Canarischen Inseln stammen die gesamten Möbel die hier zu sehen sind.
Einen Schmiederaum gibt es auch mit sämtlichen dazugehörenden Geräten sowie eine Viehglockensammlung die aus Gran Canaria stammt. Außerdem gibt es eine Werkzeugsammlung und Bananenmesser jeder Art.
Im Innenhof eröffnete ein hervorragendes Restaurant mit einer einmaligen Köchin. Außer den kanarischen Gerichten kann man auch internationale Gerichte bestellen. Ein gut abgelagerter Wein rundet das Mahl ab.
Die Öffnungszeiten des Museums: Montag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr.
Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 14 Uhr.

Vegueta (Casa de Colón)
Vegueta, was soviel wie "kleine Aue" bedeutet, ist das Hauptviertel sowie historischer Kern und ehemaliger Sitz des Adels von Las Palmas. Durch viele bedeutende Sehenswürdigkeiten auch ein kultureller Mittelpunkt.
Die verwinkelten Gassen mit den dicht aneinander gereihten weißen, roten, blauen und gelben Häuschen, den stimmungsvollen Innenhöfen sowie lauschigen Plazas geben diesem Städtchen ihren besonderen Reiz.
Im exclusiven Stadtviertel "Ciudad Jadin" liegt der "El Parque Doromas". Er ist mit seinen Palmen, die Schatten spenden, blühenden Magnolien, Taglilien und Rosen eine Oase der Schönheit und Ruhe.
Der fast 3 Kilometer lange "Playa de as Canteras", ein sichelföriger Sandstrand, wird von den Einheimischen gerne mit der Copacabana verglichen.
Inmitten des Stadtviertels liegt das Ende des15. Jh. errichtete "Kolumbushaus". Zu damaligen Zeiten war es die Residenz der alten Gouverneure der Insel. Seine Wände bewahren die Erinnerungen an den Besuch von Kolumbus auf Gran Canaria auf seinem Weg in die Neue Welt. Besondere Beachtung sollte man dem im Inneren des Gebäudes im Renaissancestil erbauten Innenhof schenken. Die Räumlichkeiten beherbergen das "Kolumbusmuseum", welches an die Zeit der Entdeckung Amerikans erinnert. Dort sind alte Meereskarten und andere Dokumente aus jener Zeit zu finden, so wie z.B.die Reproduktion der drei Karavellen des Kolumbus (im verkleinerten Maßstab). Gleichzeitg ist das Kolumbushaus Sitz des "Museums der Schönen Künste". Das Museum besitzt eine exzellente Gemäldesammlung. Besonders bemerkenswert sind die Bilder "La Mujer Adúltera" von "Veronese" sowie "Nuestra Senora del Qunito Dolor" von "Divino Morales". Desweiteren sind dort auch Bilder zeitgenössischer kanarischer Künstler ausgestellt.
Nachdem die spansichen Soldaten auf Gran Canaria gelandet waren, wurde am 24. Juni 1478 Las Palmas gegründet.