Karneval von Las Palmas de Gran Canaria:


Karneval
findet 2009 von 6. bis 28. Februar statt. Die Veranstaltung steht ganz unter dem Motto “Die Piraten”.

Am 20. Januar beginnt in Las Palmas der Karneval.
Die Aufbauarbeiten am Parque Santa Catalina sind fast abgeschlossen und die wichtigsten Termine bestätigt.

Karneval Gran Canaria

  • jedes Jahr im Februar/März für 3 bis 4 verrückte Wochen
  • findet in vielen Städten der Insel statt, ist aber besonders berühmt in Las Palmas     de Gran Canaria
  • Tausende von Touristen und Einheimischen treffen sich zum ausgelassenen Feiern     und Tanzen.
  • Der Fokus ist die Karnevals-Königin, die in einer spektakulären Gala gewählt wird.
  • In Las Palmas ist am meisten los bei Parque de Santa Catalina.
  • Mehr Info gibt’s unter http://www.lpacarnaval.com
  • und    http://www.carnavalmaspalomas.com - leider nur auf Spanisc

    Das Motto des diesjährigen Karnevals ist Belle Époque: Gemeint ist damit die Zeit zwischen 1885 - 1914, als man Foxtrott und Charleston tanzte

    Wichtige Termine in Las Palmas:
    09.02. - Wahl der Karnevalskönigin
    16.02. - Wahl der Drag Queen
    17.02. & 20.02. Karnevalsumzüge
    24.02. - Beerdigung der Sardine
    alle Termine in Las Palmas vom 02.-24.Februar 2007

    Am 22. fängt dann im Süden Gran Canarias so richtig der Karneval an:
    24.02. - Wahl der Karnevalskönigin
    25.02. - Wahl der Kinderkarnevlaskönigin
    02.03. - Karneval in Playa del Ingles (Hightlight für Touristen)
    03.03. - Karnevalsumzug durch Playa del Ingles
    04.03. - Beerdigung der Sardine

    Beim Karneval auf Gran Canaria handelt es sich um eine regelrechte Massenveranstaltung der Insel, die sämtliche Bewohner Gran Canarias in ihren Bann zieht. Tausende von Leuten bereiten sich das ganze Jahr über auf ein einziges Ziel vor:
    Das YUMBO ist die Hochburg des Karneval im Süden von Gran Canaria
    Fast jeder Ort auf Gran Canaria feiert sein eigenes Karnevalsfest, obgleich die berühmtesten und einzigartigsten Feste in Las Palmas de Gran Canaria, Maspalomas, Agüimes, Agaete und Telde gefeiert werden. Jedes dieser Feste verfügt über einen ganz eigenen Stil und einen großen Zulauf an Besuchern, womit das zwei Wochen lang anhaltende Vergnügen gesichert ist. Es gibt Leute, die ab Ende Januar, dem offiziellen Beginn des Karnevals, ein Fest nach dem anderen in den verschiedenen Städten aufsuchen, denn eins ist sicher: Während der Festivitäten gilt das Motto: "Es wird gefeiert bis zum Umfallen

    Einmal im Jahr, zwischen Februar und März, feiern die Kanarios mit ganzem Herzen den Karneval. Die Atmosphäre steht der in Brasilien in nichts nach.
    Wer den Karneval auf Gran Canaria einmal miterlebt hat , wird ihn nie mehr vergessen!

    Zu Franco´s Zeiten, als in Spanien - bis zu seinem Todesjahr 1975 - noch eine Militärdiktatur herrschte, war die nach außen getragene Lebensfreude schlichtweg verboten.
    Selbst Feuerwerke zu Sylvester gab es nicht, genauso wenig wie die Karnevalsfeiern.

    Vor allem für die jungen Leute geben die wilden Tage im Frühling einmal so richtig Gelegenheit, Dampf abzulassen, ehe der Alltag wieder einkehrt.

    Der kanarische Karneval ähnelt - wie schon erwähnt - dem in Brasilien. Der Mix aus Hitze und Temperament, die bunten Farben und der kollektive "Wahnsinn", der sich an diesen Tagen entlädt.

    Schon Monate vorher werden die Vorbereitungen für das über Wochen dauernde Fest getroffen.
    Wochenlanges Krafttraining gehört zum Beispiel für die Damen zum täglichen Muss, die sich als Karnevalskönigin zur Wahl stellen, denn die Kostüme können samt Gestänge bis zu 60 Kilo wiegen.
    Das Auftreten als fernöstliche Diva oder prachvoller Praradiesvogel ist recht schwer und teuer dazu.
    Der Preis für ein solches Kostüm liegt zwischen ca. 2.560 € und 6.140 €. Diese Kosten müssen die Anwärterinnen auf den Titel "Karnevalskönigin" mit Hilfe von Sponsoren aufbringen.

    Der Karneval wandert von Las Palmas in südliche Richtung über Gran Canaria und in jeder Gemeinde beginnt er mit erneutem Temperament!

    Verkleidung, Konzerte, Umzüge, Showeinlagen und Straßenfeste mit Livemusik gehören zum kanarischen Karneval. Erlaubt ist was gefällt!

    Auf keinen Fall sollte man die zentralen Festumzüge verpassen. Alle - Hotels, Einrichtungen, Gemeinden, Restaurants, Dörfer, Schulen, Vereine, gestalten einen Festwagen nach jeweils einem Thema. Stundenlang wird auf diesen dann verkleidet getanzt. Mit Süßigkeiten und Alkohol, der von den Festwagen heruntergereicht wird, verwöhnt man das Publikum am Straßenrand.

    So dürfen sich auch einmal im Jahr die Homosexuellen und Transvestiten produzieren und über die Stränge schlagen, da die Karnevalszeit auch ihre Zeit ist.
    Aber alles geht einmal seinem Ende zu, so ist das auch im Karneval.

    Mit der "Entierro de la Sardina" (Einäscherung und Begräbnis der Sardine) geht das Fest seinem traurig-komischen Ende zu.
    Niemand weiß so recht, warum gerade eine Sardine zu Grabe getragen wird. Aber auch hier machts der Umzug. Jeder will dem Karneval sein letztes närrisches Geleit geben und dementsprechend sehen die Kanarios auch aus.
    Beim Anblick der Trauer beim Umzug, wird man automatisch >(als Aussenstehender) zum Lachen verleitet.

    Letztendlich geht der Fisch in Flammen auf, begleitet von einem bombastischen Feuerwerk.

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    Der Karneval auf Gran Canaria einst verboten, heute ein rauschendes Fest !

    Während der Franco-Diktatur war der carnaval verboten , da als heidnisch und unmoralisch verurteilt.

    Hochburgen des Karnevals sind Las Palmas, Maspalomas und Telde.

    Mit dem Beginn des Karnevals in Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife wird die 5. Jahreszeit eingeläutet. Ab sofort regiert der lange Zeit verbotene "La Carnaval", der sogar das Geschäftsleben deutlich beeinflusst und Behörden zu Zugeständnissen zwingt. Die früher weit auseinander gezogenen Termine wurden 2002 nahezu vereinheitlicht.
    In den meisten Gemeinden ist bereits am 4. März Schluss. Die Spanier sind ein stolzes Volk. Ihr Unabhängigkeitsgefühl wird nur noch von dem der Ayuntamientos (Rathäuser) übertroffen.
    Deshalb darf jede Gemeinde eigene Feiertage festlegen und auch die Termine für den Karneval nach eigenem Gutdünken bestimmen. In den letzten Jahren wurde deshalb auf Gran Canaria und Teneriffa bis zu zwei Monate lang Fasching gefeiert. Im Jahr 2002 wurden die Termine - erstmals - seit überhaupt wieder gefeiert werden darf - einigermaßen angeglichen. Viele Gemeinden feiern bis zum 4. März, nur Maspalomas (8. bis 18. März) fällt diesmal aus dem Rahmen.
    Für die Kanarier, denen sowieso mehr Begeisterung für´s Feiern als für´s Arbeiten nachgesagt wird, ist der "Carnaval" unglaublich wichtig. Von der Presse wird die "Qualität" der Veranstaltungen in der Regel am Ablauf der großen Gala mit der Wahl der "Reina del Carnaval" gemessen. Zu bedauern sind hierbei eigentlich die jungen Mädchen, die sich in unglaublich pompösen und schweren Kostümen zur Wahl stellen. Nicht selten wirken die Gesichter angspannt bis verzerrt.
    Fast bei jeder Gala stolpert oder stürzt gar eines der Mädchen unter der Last der Kostüme.

    Unerforschte Geschichte:
    Über die Geschichte des Karnevals auf den Kanarischen Inseln gibt es kaum Dokumente. Sicher ist nur, dass es ihn schon vor dem Spanischen Bürgerkrieg (1936 - 1939) gegeben hat. Denn mit Dekret vom 3. Februar 1937 hatte die Zentralregierung in Madrid die Durchführung sämtlicher Karnevalsveranstaltungen verboten. Dieses Verbot galt auch für den kanarischen Archipel. Einigen Gemeindechroniken zu Folge ist dieses Verbot auf dem Lande nicht sonderlich streng überwacht worden. So finden sich aus dieser Zeit Hinweise auf karnevalistische Veranstaltungen auf El Hierro (Representación de los Carneros), auf La Palma (La Llegada de los Indios), auf Lanzarote (La Parranda Marinera de los Buches), aus La Laguna auf Teneriffa mit der "Rito de matar la culebra" sowie aus Agaete auf Gran Canaria. In der Chonik von Agaete ist erstmals Anfang der Vierziger Jahre vom "En-tierro de la Sardina" (Beerdigung der Sardine) die Rede, die heute noch in jeder Gemeinde auf den Kanarischen Inseln das Faschingsende einläutet. Aus den Vierziger Jahren wird auch von privaten Gesellschaften in der Vor-Fastenzeit berichtet, bei denen alle Anwesenden Masken getragen hättn, damit sie bei ihrem verbotenen Treiben von Ordnungshütern nicht erkannt werden konnten. Wann oder ob überhaupt das Dekret aus dem Jahre 1937 aufgehoben wurde, ist offenbar nicht festzustellen. Weder in den Ayuntamientos von Las Palmas noch von Santa Cruz de Tenerife gibt es Hinweise darauf. Auf jeden Fall hat es in der Nachkriegszeit sehr lange gedauert, bis auf dem Archipel wieder offiziell Karneval gefeiert wurde. Den Anfang machte Santa Cruz de Tenerife, wo erstmals 1961 wieder gefeiert wurde, damals noch unter dem Namen "Fiestas de Invierno" (Winzerfiesta). Erst seit 1977 wurden dann "Fiestas del  Carnaval" zelebriert, die Santa Cruz den Ruf einbrachten, nach Rio das faschingsbegeistertste Fleckchen Erde zu sein. In Las Palmas gab es allem Anschein nach erstmals 1979 wieder offizielle Karnevalsfeiern, die aber - fast verschämt - ausschließlich auf der Isleta stattfanden. Erst seit 1982 ist auch in Las Palma der Karneval wieder "Staatsakt", der zwei Wochen lang im Mittelpunkt des Geschehens steht und unter anderem Banken zu verkürzten Öffnungszeiten und die Post bereits ab Mittag zum Schließen zwingt.

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    Wie bei allen Fiestas so auch am Karnevall sind an den Wochenenden die Straßen und Parkplätze überfüllt. Verkleidete laufen auf der timple CGitarre) spielend, singend und tanzend durch Straßen und auf den größen Plätzen. Karnevall wie in Rio mit Liedern, einem Sprechgesang bei den die Politiker und aktueller Ereignisse hochgenommen werden. Die prächtige Karnevalsumzüge ähneln denen in Brasilien kleiiner zwar aber genaus prächtig und schön. Höhepunkt ist die Wahl der Karnevalskönigin (Drag Queen ).
    Dieses Fest sollten Sie sich nicht entgehen lassen


    Karneval bringt Geld in die Kassen Gran Canarias

    Das der Karneval ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor für die Inselhauptstadt Las Palmas ist, beweist eine neue Studie. Die Studie "Sozialökonomische Auswirkungen des Karnevals auf Las Palmas", wurde von der Unternehmensberatung "Culturalink" erstellt. Investiert werden für den Karneval ca. 2 Millionen Euro. Die Einnahmen dagegen liegen zwischen 13 bis 18 Millionen Euro.

    In der Bevölkerung wurden Interviews mit 700 Personen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten für die erste Studie durchgeführt. Unter anderem Designer, Journalisten, Kioskbetreiber, Bänkelsänger, Umzugsteilnehmer aber auch Touristen gehörten zu den Befragten.
    An den Veranstaltungen nimmt rund ein Drittel der 600.000 Einwohner der Hauptstadt sowie der Nachbargemeinden regelmäßig teil.

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